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Einzelausstellung: Carola Dertnig - Der Nachlass der Architektin Anna Lülja Praun (vorbei)

17 Januar 2008 bis 8 März 2008
  Carola Dertnig - Der Nachlass der Architektin Anna Lülja Praun
Carola Dertnig
 
  Galerie Andreas Huber

Galerie Andreas Huber
Schleifmühlgasse 6-8, 2nd floor
1040 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)1 - 586 02 37
www.galerieandreashuber.at


Carola Dertnig

Der Nachlass der Architektin Anna Lülja Praun


17. Jänner - 08. März 2008

Eröffnung: Mittwoch, 16. Jänner 2008 19 Uhr

Wir freuen uns, die zweite Einzelausstellung von Carola Dertnig in der Galerie Andreas Huber bekanntgeben zu dürfen.

In „Der Nachlass der Architektin Anna Lülja Praun" dokumentierte Dertnig die sukzessive Entleerung der Wohnung, in der die einflussreiche österreichische Architektin und Möbelentwerferin Anna Lülja Praun bis zu ihrem Tod im Alter von 98 Jahren lebte und arbeitete.

Eine Vielzahl von Erinnerungsstücken, von Reisen mitgebrachte Gegenstände und Kleider, selbst entworfene Möbel, Unikate und Sammlerstücke verweisen darin nun auf das kosmopolitische Leben der Architektin selbst, die in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts mit großem Erfolg, doch kaum gekannt, ihrer Tätigkeit nachgegangen war.

Bild für Bild führt eine Diainstallation durch die museal anmutenden Privaträume und Arbeitssituationen, aus denen die teils noch von Praun selbst in liebevoller Akribie arrangierten, teils bereits zum Abtransport bereit gestellten Einrichtungsstücke nach und nach verschwinden.

Über den Erzähltext in der Audiospur (re)konstruiert Dertnig in einem Wechselspiel von subjektiver Beschreibung, Wiedergabe öffentlicher Wahrnehmung und performativer Aneignung das Leben der Architektin, die auch Dertnigs eigene Tätigkeit als Künstlerin prägte.

In „Der Nachlass der Architektin Anna Lülja Praun" verknüpft Dertnig unterschiedliche Erinnerungsebenen zu einem über sich hinaus weisenden Portrait, das strukturelle Vergegenwärtigung einem archivarischen Verschwinden entgegenstellt.

Von dokumentarischen Referenzsystemen handeln auch die erstmals gezeigten neuen Collagen Dertnigs, in denen sie mediale Versatzstücke unterschiedlichen Ursprungs (historische Dokumentation, Fotografien, Zeichnungen und Textfragmente) zu prozessualen Geschichtsbildern montiert, deren Potenzial zwischen Archiv- , Drehbuchauszügen und Bühnenarrangements oszilliert.

Die Ausstellung dauert vom 17. Jänner bis 8. März.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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