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Einzelausstellung: Karl Korab - New Works - Oil Paintings • Gouaches • Collages • Drawings (vorbei)

29 April 2003 bis 24 Mai 2003
  Karl Korab - New Works - Oil Paintings • Gouaches • Collages • Drawings
Karl Korab, Rote Erde, 2003, Lithografie, 70 x 50cm
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)1 - 512 53 15
www.hilger.at


Die GALERIE ERNST HILGER zeigt ab 30. April 2003 neue Ölbilder, Gouachen, Collagen sowie grafische Arbeiten von Karl Korab. Seit Mitte der 70er Jahre verfolgt die Galerie das Schaffen des heute 65-jährigen Künstlers aus Niederösterreich. Die Ausstellung ist bis 24. Mai 2003 geöffnet/Bildmaterial unter www.hilger.at.

Karl Korabs Bildthema ist die "Landschaft", wir sprechen jedoch nicht von traditioneller Landschaftsmalerei. Das Abbild des Naturbildes erscheint in konzentrierter Form auf das Wesentlichste reduziert. D.h., Korab reflektiert die emotionale Rezeption, das Wesen des Stimmungsbildes vielmehr als die optische Wiedergabe landschaftlicher Motive in Form von Relikten.

"... Karl Korab beschäftigt sich in seinen Landschaftsbildern sehr konzentriert sowohl mit dem Ganzen sowie auch mit den Teilen. Er gestaltet Landschaft mit den in der Natur gefundenen Teilen der Landschaft. Er collagiert Objekte in das gemalte Bild, ..."
"...Karl Korabs dezidierter künstlerischer Schwerpunkt ist die Malerei... Die Welt der Farbe ist sein künstlerischer Erlebnisraum. ... Seine materialhafte Malerei bezieht sich zum einen auf das Material Farbe, das zumeist in breiten, pastosen Bahnen auf den Bildträger aufgetragen wird, zum anderen auf farbige Materialien, die gleichfalls geordnet nach kompositorischen Strukturbahnen auf den Bildträger appliziert werden und gemeinsam mit der aufgetragenen Farbmasse ein sich schlüssig verbindendes Konglomerat bilden, das sich im Auge des Betrachters zu einem "Insgesamt" an Bilderfahrung zusammenführt. ..." (Peter Assmann, Von den Rändern zum Zentralen, in: Karl Korab, Bildwerke 1960-1999, Wien, 1999)

"... Die Welt der Dinge begann, mich zu interessieren, Objekte des täglichen Lebens. Sie waren für mich keine reglosen Requisiten, sie hatten ein Leben durch die Spuren des Menschen. In meinen Bildern nahmen erfundene Dinge immer mehr überhand; Gegenstände, die nicht existieren, aber existieren könnten, da sie an der realen Dingwelt gemachte Erfahrungen in sich tragen. Sie sind aber nicht Selbstzweck, sondern Elemente, geordnet zu einem funktionierenden Organismus. Sie haben ihren bestimmten Ort zugewiesen bekommen, sind unverrückbar und können außerhalb ihres Bezugsystems nicht existieren. Sie reflektieren das Dasein des Menschen und sind Zeugnisse unserer Zivilisation. ..." (Karl Korab, Einiges über mich und meine Arbeit, in: Karl Korab, Bildwerke 1960-1999, Wien, 1999)

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