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Einzelausstellung: Ceal Floyer (vorbei)

6 September 2008 bis 11 Oktober 2008
  Ceal Floyer
No Positions Available, 2007, Installation view at Esther Schipper, Berlin, 2008
 
  Esther Schipper

Esther Schipper
Schöneberger Ufer 65
10785 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)30 37 44 33 133
www.estherschipper.com


CEAL FLOYER

06.09. – 11.10.2008

Im Rahmen ihrer zweiten Einzelausstellung bei Esther Schipper zeigt Ceal Floyer eine Audio-Installation sowie zwei Arbeiten aus gefundenen Objekten, die auf Wahrnehmung und Erkenntnisvermögen des Betrachters zielen. Häufig entwickelt Floyer ihre Arbeiten aus zufälligen Beobachtungen und Situationen heraus. Auf leicht ironische Weise bearbeitet sie semantische und sprachliche Phänomene.

Die unzähligen Schilder von No Positions Available (2007) bedecken eine Wandfläche der Galerie vollständig. Floyer spielt mit der unterschiedlichen Bedeutung des Ausdrucks No Positions Available, der sowohl physisch als auch abstrakt gelesen werden kann. Die Aussage des Schildes bezieht sich auf dessen eigene körperliche Beschaffenheit innerhalb der Ausstellung und wird in seiner Wiederholung Teil des Raumes. Auf der Wand bleibt keine Stelle unbesetzt.

Wish you were here (2008) greift den mit einem sentimentalen Klischee besetzten Satz auf, der häufig auf Postkarten geschrieben wird. Die oftmals leere, dahin geschriebene Phrase korrespondiert mit dem Objekt, einem leeren Display, das sich über seinen fehlenden ‚Inhalt! beklagt. Es wird zu einem Bild, zu einem Gemälde vor einem Hintergrund. Gleichzeitig greift der Postkartenständer formal und ästhetisch bekannte gefundene Objekte auf, wie zum Beispiel Duchamps Flaschentrockner, der ohne jegliche Transformation von ihm aufgestellt wurde. Floyer benennt das Objekt im Gegensatz dazu um und führt es auf eine semantische wie auch poetische Ebene.

Mit dem Titel Dancing Flames (2008) beeinflusst Floyer zwar subtil die Wahrnehmung des Betrachters, lässt diesen dann aber autonom die Inszenierung erfahren und einschätzen. Bild und Ton sind im Raum klar getrennt angeordnet. Die Symbiose aus beiden findet allein über das Erkenntnisvermögen des Betrachters statt. Beide Flammen bewegen sich synchron zueinander. Die Installation unterliegt keinerlei Choreografie, die Musik aus unterschiedlichen Genres wird in einer zufälligen Reihenfolge abgespielt. Das Museo d'Arte Contemporanea Donna Regina (MADRE) in Neapel zeigt vom 15. November 2008 bis 23. Februar 2009 eine Einzelausstellung von Ceal Floyer.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird ein umfangreicher Katalog erscheinen.

Für weitere Informationen, Bildmaterial oder Presseanfragen kontaktieren Sie bitte Nina Köller unter koeller@estherschipper.com

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