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Einzelausstellung: CHEN GUANGWU - MINIMAL ORIENTAL oder Das Große Lernen (vorbei)

24 Januar 2009 bis 21 Februar 2009
  CHEN GUANGWU - MINIMAL ORIENTAL oder Das Große Lernen
Chen Guangwu, Das Große Lernen, 2008, Scherenschnitt, 125 x 18,5 cm
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


CHEN GUANGWU | MINIMAL ORIENTAL
January 24th - February 21st 2009

Eröffnung
Freitag, 23. Januar 2009, 7 - 9 pm

Der Künstler ist anwesend.

Ort
ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

Sophienstrasse 21, ground floor (former Contemporary Fine Arts)
10178 Berlin
Germany

Öffnungszeiten
Tues - Fri 10 am - 6 pm
Sat 11 am - 6 pm

Komplettes Ausstellungsprogramm 2009 als pdf-Datei 24,9 KB

CHEN GUANGWU | MINIMAL ORIENTAL
oder
Das Große Lernen


Mit Chen Guangwu zeigt die Galerie einen der außergewöhnlichsten Konzept-Künstler Chinas. Als Kalligraph, Bildhauer und Maler setzt sich der in Peking lebende Chen mit tradierten Formen chinesischer ‚Klassik' auseinander, deren Pervertierung und Zerstörung er als Grundlage für seine sich transzendent formulierenden und - in der Regel - minimalistischen Arbeiten nutzt.

Ist der Künstler mit seinen kalligrafischen Arbeiten in Museen wie der Hamburger Kunsthalle, dem Museum für Asiatische Kunst Berlin (D), der Kunsthalle Bern (Schweiz) dem Museum of Modern Art, Lousiana (DK) oder jüngst dem Taipei Fine Arts Museum (Taiwan) gezeigt worden, präsentiert ihn die Ausstellung ‚MINIMAL ORIENTAL' erstmals auch mit Dripping-Paintings und skulpturalen Arbeiten.

Chen Guangwu gibt vor allem hier sehr eigene Interpretationen einer - nach seiner Auffassung - weitestgehend zerstörten Kultur und einer Gesellschaft, die ihre wesentlichen kunstgeschichtlichen und historischen Topoi bis zum Verschwinden pervertiert. So schreibt er Texte der vier kanonischen Bücher des Konfuzianismus mit dem Tuschpinsel nach, um dann das Ergebnis monatelanger Übungen in Wasser aufzulösen und aus dem Papierbrei eine Skulptur zu fertigen.

Auch Das grosse Lernen greift auf den gleichnamigen konfuzianischen Basistext zurück, doch während dieser eine Philosophie beschreibt, die das ‚Tun des Einzelnen in den Dienst höherer Ziele' stellen will, hat der Künstler seine Schriftzeichen aus Papier geschnitten und diese so übereinander gestapelt, dass eine nicht mehr lesbare Textur entsteht.

Das Vorwort zu der Zusammenkunft am Orchideen-Pavillon des wohl populärsten chinesischen Kalligraphen Wang Xizhi (344 -365 nach Christus) setzt der Künstler in Kopie auf 2700 kleine Holzwürfel um; Besucher der Ausstellung können mit diesen spielen und durch die Veränderung der Position diesen Block irreversibel zerstören.

So entsteht - wie bei Chen Guangwus Arbeiten insgesamt - ein neues Bild, das dem Anspruch nach der Universalität der Kunst gerecht wird und so - trotzdem sehr chinesisch auch für den westlichen Rezipienten emotional zu verstehen ist.

Der Künstler wird in Europa erstmals mit einer Solo-Ausstellung präsentiert.

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