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Einzelausstellung: Henrik Pillwitz - PLAN (vorbei)

27 Februar 2009 bis 3 April 2009
  Henrik Pillwitz - PLAN
SCHNITT, 2006, Öl auf Leinwand, 180 x 280 cm
 
  Planet Vivid Gallery

Planet Vivid Gallery
Weckmarkt 1
60311 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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www.planet-vivid-gallery.de


Die zeitgenössische abstrakte Malerei von Henrik Pillwitz beschreibt im Kern seines gegenwärtigen Lebenswerks abstrakte Formen und Fragmente der Natur. Es entstehen abstrahierte und unberührte Landschaften, die einerseits wie eine extreme Nahaufnahme wirken. Es ist als würde man etwas genauer betrachten und in die Nähe holen, es ordnen und erforschen und es dabei zum Leuchten, zum Brennen und zum Funkeln zu bringen.
Andererseits wirkt die Malerei von Henrik Pillwitz wie ein Blick aus der Vogelperspektive und scheint eine distanzierte Betrachtungen der Natur zu sein, wo der Mensch und urbane Strukturen obsolet sind oder vom Menschen geschaffene Technologien fehlen.

Trotzdem wirkt seine Malerei lebendig und dynamisch. Dieser Eindruck wird mit sichtbaren starken Pinselstrichen erzeugt, wobei die Farbe in mehreren Schichten übereinander aufgetragen wird.
Zentrales Thema der Werke von Henrik Pillwitz ist die Materie wie Stein, Luft, Feuer, Wasser, Licht, Strukturen, Farbe, Schichten, Sammlungen, der Fluss, der Wind, das Grau, die Zeit und der Raum. Bildtitel wie Segment, Schicht, Strang, Kanal, Lager, Focus deuten an was die Malereien entstehen läßt.

Wir blicken auf Strukturen, die aneinandergewebt sind wie Zellen mit ihren Kernen und zugleich an Steine erinnern. Es gibt organisch Wucherndes, miteinander Verwobenes, neben Senkrechten und Wagerechten, die sich vorhangähnlich zu Netzen und Lineaturen schließen.
Scheinbar geologische Strukturen aber auch zellförmige Strukturen repräsentieren bewusst eine Reise tief unter die Oberfläche und in das Innerste der Erde, wo biologische und geologische Strukturen die Erde zusammenhalten.

Seine Arbeit wird auch als biomorph bezeichnet,
d. h. dem Abbild eines Organismus angenähert. Henrik Pillwitz malt auch versteinerte Organismen, die das Steinwerden als Lebensentzug auf Zeit symbolisieren, ein Anhalten der Bewegung, ein Speichern verwandelter, nicht zerstörter Kraft.

Im Mittelpunkt des Interesses von Henrik Pillwitz steht die Materie und er möchte sehen wo die Seele bleibt- es geht ihm um das Weiterleben.

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