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Einzelausstellung: Gerard Hemsworth: WATER INTO WINE (vorbei)

22 April 2009 bis 13 Juni 2009
  Gerard Hemsworth: WATER INTO WINE
Gerard Hemsworth
Exploding Mushroom / Explodierender Pilz, 2008
Arcylic on canvas / Acryl auf Leinwand
213 x 229 cm
 
  Thomas Rehbein Galerie

Thomas Rehbein Galerie
Aachener Strasse 5
50674 Köln
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)221-310 10 00
www.rehbein-galerie.de


Gerard Hemsworth - Water into Wine

Nach 1998 und 2001 freuen wir uns, die dritte Einzelausstellung des Londoner Künstlers Gerard Hemsworth in unserer Galerie zu präsentieren.

Ob Garten-, Natur- und Landschaftsszenerien oder vergnüglich kindhafte Tierfiguren, in den Bildern Gerard Hemsworth’ ist die eindeutige Wahrnehmbarkeit des Motivs ein kalkulierter Effekt. Indem er ein Bildvokabular wählt, dass seine Arbeiten sowohl für die Jüngsten und Ungeschulten als auch für den erfahrenen Kunstkenner zugänglich macht, beraubt Hemsworth letzteren seiner Privilegien und Unterscheidungskriterien wie der soziale Status und die Erfahrungswerte des Betrachters verlieren ihre Relevanz. Diese Form der Egalisierung ist unmittelbarer Ausdruck seines Kunstverständnisses und findet nicht nur auf der Betrachterebene statt, sondern gilt in gleichem Maße für die generellen Grundvoraussetzungen und Bedingungen in der Bildherstellung sowie für die Erwartungen an Kunst. In diesem Sinne sind Malerei und Zeichnung als tradierte und führende Techniken der Bilderzeugung, die durch die direkten Spuren der ausführenden Hand des Künstlers von dessen kreativer Einzigartigkeit zeugen, für Hemsworth Strategien und Methoden, die es gegeneinander auszuspielen gilt. Mittels einer reduzierten und nahezu mechanischen Bildgrammatik sucht er bewusst diese Vorrangstellung der Künstlerhand zu unterwandern, sowie im Bezug auf den Prozess der Bilderzeugung vielleicht auch die Rolle des Künstlers selbst. Seine eigens abgesteckten Grenzen liegen dabei zwischen den postulierten Anforderungen der Moderne an die Bildoberfläche und die Zweidimensionalität des Bildträgers einerseits und seinem eigenen, scheinbar konträren Anspruch an ein wiedererkennbares Bildsujet andererseits.

(Uta Ruhkamp zu einem Text von Suhail Malik, 2009)

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