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Gruppenausstellung: RAVINDER REDDY | MANJIT BAWA - IN TRANSIT III (vorbei)

18 Januar 2005 bis 5 März 2005
  RAVINDER REDDY | MANJIT BAWA - IN TRANSIT III
MANJIT BAWA, Untitled, 2004, Öl auf Leinwand, 142 x 168 cm
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


EINFÜHRUNG: Dr. Britta Schmitz, Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin

AUSSTELLUNGSDAUER: 18. Januar – 4. März 2005
ÖFFNUNGSZEITEN: Di – Sa, 11 – 18 Uhr
ORT: Sophienstraße 16, 10178 Berlin

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING in Kooperation mit SAKSHI GALLERY BOMBAY | INDIA zeigen ab Januar 2005 den dritten Teil der Ausstellungs-Trilogie IN TRANSIT. Das erfolgreiche Gemeinschaftsprojekt auf Zeit vermittelt einen repräsentativen Querschnitt zentraler Positionen indischer Gegenwartskunst und findet seinen Abschluss mit der Präsentation der Werke von MANJIT BAWA und RAVINDER REDDY.

Die Erzählungen aus dem Heldenleben Krishnas sind MANJIT BAWA bevorzugtes Bildrepertoire. Seit der Kindheit fasziniert von den Mythen und Legenden seiner Heimat, durchdringen diese Motive bis heute seine Malerei. Seine Gestalten bewegen sich stets in farbtiefen, schwerelosen Räumen, deren Ortlosigkeit auf Erinnerung, aber auch Einsamkeit verweist. Sie sind Gradmesser einer hohen Vergeistigung, in der MANJIT BAWA alte Geschichten in eigenen, von großer Sinnlichkeit getragenen Metaphern wiedergibt. In Anlehnung an indische Miniaturen des 17. und 18 Jahrhunderts scheint sein Werk wie ein Weg aus einer übermäßig rationalisierten und erstarrten Gegenwart.

MANJIT BAWA wurde 1941 in Dhuri, Punjab, geboren. Er studierte Malerei an der School of Art in Delhi, wo er auch heute lebt und arbeitet. Als einer der wichtigsten Gegenwartskünstler Indiens international anerkannt, reüssierte er auch als Kurator, Musiker und Schauspieler. Seine Werke finden sich unter anderem in der National Gallery of Modern Art in Delhi, im Punjabi Universitiy Museum, Patiala, und in der World Bank, Washington DC, USA.

RAVINDER REDDY zeigt überlebensgroße, aus Fiberglas gefertigte Skulpturen und monumentale Büsten. Seine Figuren - zumeist weiblich - sind allesamt nackt, ihre Haut mit Blattgold überzogen. Ihre Größe und goldene Nacktheit, die stilisierten Brüste und die schwarz konturierten Augen lassen die Frauengestalten wie mächtige Fruchtbarkeitsgöttinnen aus dem Kanon der indischen Kunst erscheinen. Zugleich besitzen sie aber eine unmittelbare, alltägliche Natürlichkeit: Die knallroten Münder der Frauen, ihre lackierten Fingernägel, vor allem aber ihre individuellen Körperformen und die unbefangenen Körperhaltungen verweisen eher auf sehr reale, selbstbewusste und stolze Zeitgenossinnen. In den Skulpturen von RAVINDER REDDY geht die klassische Bildsprache Indiens nicht nur eine unvermutete Synthese mit der griechischen, ägyptischen oder gar zentral-amerikanischen Tradition ein, sondern prägt zugleich ein sehr nahes, gegenwärtiges Menschenbild.

RAVINDER REDDY, geboren 1956 in Suryapet, Andhra Pradesh, studierte Bildhauerei in Baroda (Faculty of Fine Arts) und am Goldsmith College of Arts in London. Von 1984-1990 war er assistant director am Kanoria Centre for Arts in Ahmedabad. Zur Zeit lehrt er am Fachbereich für Bildende Künste der Andhra University in Vishakapatnam. Seine Arbeiten sind (außerhalb Indiens) in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, so unter anderem im Museum of Fine Arts, Virginia, USA, im Victoria and Albert Museum, London und der Queensland Art Gallery in Brisbane, Australien.

SAKSHI GALLERY BOMBAY zählt zu den bedeutendsten Galerien Indiens. Mit einer Fläche von 3.000 qm in den von Indiens führendem Architekten Rahul Mehrotra umgebauten Räumlichkeiten in einer ehemaligen Textilmühle in Bombay beherbergt sie ein Wissenschaftsszentrum mit für die Öffentlichkeit zugänglicher Datenbank und Bibliothek. SAKSHI GALLERY BOMBAY präsentierte neben den bedeutendsten Künstlern Indiens erstmals auch die Arbeiten junger, nicht-etablierter Künstler und organisierte Ausstellungen u.a. in Hong Kong, Singapore, Dehli, Calcutta und New York ebenso wie Wanderausstellungen.

Anmeldung zur Ausstellungseröffnung

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