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Einzelausstellung: Uta Siebert - SAFARI (vorbei)

29 Mai 2009 bis 11 Juli 2009
  Uta Siebert  - SAFARI
Uta Siebert
 
  Christinger De Mayo

CHRISTINGER DE MAYO
Ankerstrasse 24
CH-8004 Zürich
Schweiz (Stadtplan)

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tel +41 (0)44 - 252 08 08
www.christingerdemayo.com


Uta Siebert
«Safari»

Ausstellung: 29. Mai bis 4. Juli 2009
Vernissage: Donnerstag, 28. Mai, 18–21 Uhr

Die Künstlerin ist am Vernissageabend anwesend.

Das Swahili-Wort safari («Reise») fand während der Kolonialzeit Eingang in die deutsche und englische Sprache und bezeichnete eine Jagdreise, bei der üblicherweise Grosswild erlegt wurde. Im Laufe der Zeit wandelte sich der Begriff. Heute versteht man darunter eine zwar unblutige, aber nicht weniger fiebrige Touristenaktivität, die zum Ziel hat, möglichst viele wilde Tiere – im Idealfall «the big five» – zu entdecken und abzulichten.

In Uta Sieberts installativer Ausstellung «Safari» geht es ebenfalls um Entdeckungen in der Wildnis – im übertragenen Sinn. Das Entdecken wird mittels emotionaler Zustände und durch die Konfrontation mit dem Fremden visualisiert. Ausgangspunkt sind Standbildern des Film noir, die in acht Einzelzeichnungen auf die ihnen zugrunde liegende Struktur hin untersucht werden. Aus dem ursprünglichen Kontext herausgelöst und im zeichnerischen Prozess in eine neue Umgebung überführt, verlagern sich die Machenschaften und Aktionen der Figuren und werden ad absurdum geführt.

Die landschaftliche Umgebung, ein bisweilen undurchdringbar scheinendes Dickicht aus Pflanzenstrukturen, widerspiegelt den psychischen Zustand der Personen, die in den dargestellten Situationen mit dem Fremden wie auch mit sich selbst konfrontiert werden. Wilde Tiere und mystische Gestalten verkörpern symbolhaft die (verloren gegangenen) menschlichen Instinkte und agieren als unbewusste Helfer, während die Protagonisten oft halb erstarrt und handlungsunfähig verharren.

Die Einzelzeichnungen sind im Ausstellungsraum über eine Wandarbeit installativ miteinander verbunden. Während sich das Gesamtszenario einer linearen Lesart verweigert, entsteht im Zusammenspiel der Bilder ein völlig neuer und einzigartiger Film noir.

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