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Einzelausstellung: Den Kopf voller Sommerfarben (vorbei)

4 September 2009 bis 20 Oktober 2009
  Den Kopf voller Sommerfarben
 
  Planet Vivid Gallery

Planet Vivid Gallery
Weckmarkt 1
60311 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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www.planet-vivid-gallery.de


Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, bei den Professoren A.P. Gütersloh und Rudolf Hausner.
Zahlreiche Ausstellungen in Galerien, in Museen (Melbourne, Kanada, Lissabon) und in öffentlichen Sammlungen und Kunsthallen in Europa, Australien, USA, Kanada, Japan und Indonesien, machten den Künstler international bekannt.
Teilnahme an Kunstmessen (u.a. Basel, New York, Düsseldorf)
Werke in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen.
Ankäufe: Für Museen in Paris, Wien, Graz, Athen, Basel, Bali, Kuala Lumpur, Melbourne, Buenos Aires, Lissabon sowie weltweit für Galerien und private Sammlungen.
Mehrere Kunstpreise und Auszeichnungen u.a.:
Preis der Stadt Salzburg 1970
Painting Ambassador of Ios, Griechenland 1985
Foreign Born Indonesian Artist / Jakarta 1995
Kunstpreis der Stadt Bruck / Mur 2007
2006: Der österreichische Bundespräsident verleiht Helmut Kand den Titel „Professor“.

Die Farben sind wahrscheinlich das erste, was die Aufmerksamkeit auf Kands Bilder lenkt. Tief blauer Himmel und Seen, grüne üppige Vegetation, gelb, orange und braun für Gesicht, Körper, Architektur und Landschaft und versteckte Symbolik. Wie ein polychromes Kaleidoskop, das die Vielfarbigkeit der Gefühls- und Traumwelt des Menschen darstellt.
Kand erweitert den Horizont in ein eigenes surreales Universum, das von Sehnsüchten, Ängsten und Schmerzen, aber auch von tief empfundener Lust, von gelebter Liebe handelt oder von metamorphen Figuren, die sich in einer ausgelassenen, unkontrollierten Weise vergnügen. Nie ist das Thema die Gewalt, aber immer wieder diese Lust.
Alle Bereiche des Lebens sollten künstlerisch ausgestaltet werden. So hat Kand verschiedenste Gegenstände bemalt bis hin zu Hausfassaden und Frauenkörpern. Besonders zu erwähnen sind auch die bis zu über zwei Meter hohen, flachfiguralen und beiderseits bemalten Gestalten aus Holz. Sie sind wie einander zugetane Halbgottheiten, die teils in Tanzpose sich bewegen und an ein thailändisches Schattentheater erinnern.
Kands Bilder weisen mehrere Ebenen auf, sowohl Landschaft, Meeresflächen und aktiven Himmel. Imaginäre Geschehnisse spielen sich in diesen Zonen ab oder schweben darüber. Seine dargestellten Traumentstehungen haben eine hohe Eigendynamik und Energie und die Überfülle im Bild scheint manchmal den Rahmen des Bildes zu sprengen.
Demzufolge haben Kands Kunstwerke eine unverwechselbare Eigenrichtung, nämlich Kands „Poetischer Surrealismus“, die einen gewissen Abstand zum doktrinären Surrealismus als auch zur Wiener Schule des phantastischen Realismus haben. Von einigen wenigen realen Objekten ausgehend gestaltet sich ein ganzer eigener Kosmos von Traumentstehung und träumerischer Begegnung, wobei seine Werke Folge spontaner Ergebnisse sind, die aus dem Malen heraus entstehen.
Die Werke des Kand bezaubern durch ihren oszillierenden Gefühls-, Empfindungs- und Gedankenreichtum und nicht zuletzt durch die poetisch leichten Titel wie zum Beispiel: „Die Liebe des Gärtners zur Symmetrie“, „Reiselust des grünen Thymians“, „Ein Frauenhaar ist stärker als ein Glockenstrang“, „Mit der Marzipan-Flagge auf ungenauem Kurs der Ahnungen“.

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