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Einzelausstellung: Yang Shaobin - I VIBRATIONS (vorbei)

25 Juni 2005 bis 30 Juli 2005
 
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


Pressemitteilung

YANG SHAOBIN I VIBRATIONS

Vernissage:
24. Juni 2005, 19 – 21 Uhr
Aussstellungsdauer: 25. Juni – 30. Juli 2005
Ort: Sophienstraße 16, 10178 Berlin

Der Künstler ist anwesend.

Seit vielen Jahren wird der 1963 geborene Yang Shaobin den wichtigsten zeigenössischen Künstlern zugerechnet. Seinen internationalen Durchbruch schaffte er nach der von Harald Szeemann kuratierten ‚Venedig Biennale 1999', wo er mit seinen ‚rotblutigen Gemälden' reüssierte und ein gültiges Image zur damaligen Situation in China schuf. Im Moment wird ein großformatiges Diptychon des Künstlers bei der ‚Prag Biennale' gezeigt, das niederländische Museum ‚Beelden aan Zee' präsentiert Skulpturen, die soeben eröffnete Ausstellung ‚Mahjong' / Sammlung Uli Sigg in der Kunsthalle Bern verfolgt die Entwicklung in China über die letzten 15 Jahre - Yang Shaobin ist mit einem Werkblock vertreten. Mittlerweile ist Yang in zahlreichen internationalen Sammlungen, wie Sammlung Essl/Museum Klosterneuburg, Österreich, vertreten; von einer chinesischen Collection wurde kürzlich bei ‚Christies Hongkong' ein mittelformatiges Werk für 70 TSD U$ ersteigert.

Wurde der Künstler lange Zeit den ‚Zynischen Realisten' zugerechnet, hat er sein altes Sujèt längst verlassen. Nach einer Serie von ‚grauen Bildern', die Alexander Ochs 2003 zeigte und in der Yang erstmals seine bis dahin ´nicht auslotbaren, blutfarbenen Bildräume' (Stephanie Tasch) aufbrach, findet sich in seiner jüngsten Entwicklung (in der chinesischen Malerei unübliche) räumliche Perspektiven, vielschichtige Räume und doch wirken die Bilder wieder ‚flach'. Dort, wo ältere Arbeiten den Rezipienten mit ‚inszenatorischer' Wucht trafen, übt der Künstler heute ans Subtile grenzende Zurückhaltung.

Freilich bleibt Yang seiner Auffassung des monochrom-figurativen Bilds weitesgehend ebenso treu wie seinem Sujèt. Doch ist individuelle Gewalt als Teil gesellschaftlicher Relevanz Chinas der Aufdeckung internationaler konstitutiver Gewalt gewichen. Vor der Folie vom Globalismus bestimmter Kriege, ausgehend von Korea, über den von der Sowjetunion initiierten Afghanistan Konflikt bis hin zum Irak-Krieg schafft der Künstler im Rückgriff auf die inflationäre Flut medialer Bilder eine neue, komplexe Bildwelt. In der assoziativen Assamblage seiner Arbeiten tritt er als ‚Storyteller' auf, in Diptychen setzt er neben ‚gefrorene Zeitgeschichte' innere Bilder, die ohne mediale Vorlage entstehen.

Malte Yang Shaobin früher monochrom rot oder grau und löste er dies 2003 durch eine Serie ‚grüner' Arbeiten ab, setzt er heute graue neben türkise und pastellige neben helle Gemälde. Nur dort, wo er die zweite Realität des Fernsehens aufgreift, geht er in sein ‚Frühstadium' des annähern realistischen Bildes zurück.

Bildmaterial und zusätzliche Informationen stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne zur Verfügung. Sie erreichen uns in der Galerie in Berlin unter 030/283 91 387.

Ansprechpartnerin: Nadine Dinter

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