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Gruppenausstellung: EMANUEL BERNSTONE / YONGTAK CHOI / JULIANE WALTHER - Wintergäste 2010 (vorbei)

22 Januar 2010 bis 6 März 2010
  EMANUEL BERNSTONE / YONGTAK CHOI / JULIANE WALTHER - Wintergäste 2010
 
  Galerie Martin Mertens

Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 440 433 50
www.martinmertens.com


Nach unseren Sommergästen 2009, drei Malern aus Moldawien, New York und Berlin, präsentieren wir nun erneut drei junge Maler.

Der Betrachter der Bilder des schwedischen Malers Emanuel Bernstone (*1973, Karlskrona) blickt in architektonische Raumsituationen von kühler Strenge, die einzig durch Lichteinfall, Spiegelungen und Verschattungen belebt werden. Ob Treppenhäuser, Flure, Zimmerecken oder Übergangssituationen an der Grenze von Innen- zu Außenraum, sie alle sind in Blau-, Grau- und Schwarztönen gehalten, formal geradlinig, scharfkantig, auf ihr Minimum reduziert - und wie Bühnen bieten sie Platz für die Projektion der eigenen Geschichten oder Träume. "Jedes Bild, das ich sehe, wird von meinen Erfahrungen und Vorstellungen erst hergestellt", sagt der Maler selbst. In der Tat erscheinen die Räume seltsam allgemeingültig und zeitlos. Sie sind bestimmt von Stille und Leere. Narrative Prozesse spielen sich nur vor dem inneren Auge des Betrachters ab. Bernstone gibt den Oberflächenstrukturen der Farbe und der Maltechnik großen Raum. Die harten, präzisen Raumkanten kontrastieren mit weichen, verschwimmenden Farbfeldern. Die Bilder oszillieren zwischen scheinbar sehr konkreten Raumstrukturen und völlig freien Farbflächen.

Ähnliches führt auch der koreanische Maler Yongtak Choi (1973, Seoul) vor. Spielt er etwa in der Arbeit „Esel" mit dem Kontrast zwischen einem extremen Fotorealismus und abstrakten Farbwolken, so verschmelzen diese beiden Ebenen in seinen großformatigen Porträts zu einem Ganzen. Hier kann sich das Auge des Betrachters ebenso auf die Gesichtszüge konzentrieren wie auch auf die unzähligen Farben, die lebendigen Farbstrukturen und ihre Harmonien auf der Bildfläche.

Auch die Berliner Malerin Juliane Walther (*1982, Berlin) lotet den Grenzbereich zwischen dargestellten Gegenständen und frei komponierten Farbräumen aus. Dabei grenzt sie Farbfelder streng geometrisch von einander ab und bettet sie in sehr gestisch expressiv gemalte Farbstrukturen ein. Bisweilen bevölkern die Leinwand zum Teil sogar klar erkennbare Figuren. Statt Chaos entsteht dabei ein erstaunlich harmonischer Bildraum.

News

- Der Kunstverein Ulm eröffnet am 16. Januar 2010 um 19.00 Uhr die Einzelausstellung "Plänterwald" von Katja Pfeiffer (bis 14. März).

- Von Felix Müller sind noch bis zum 13. Januar 2010 Arbeiten in der Ausstellung "Nordschau II. Blicke in die Kunstsammlung der HSH Nordbank" in Hamburg (Gerhardt-Hauptmann Platz 50) zu sehen.

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