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Einzelausstellung: Natascha Stellmach - Come Live in my Head (vorbei)

3 September 2010 bis 23 Oktober 2010
  Natascha Stellmach
Natascha Stellmach
Did I Flush the Toilet?
archival ink on photo rag, 88 x 115 cm
2010
 
www.galerie-wagner-partner.com Galerie Wagner + Partner

Galerie Wagner + Partner
Strausberger Platz 8
10243 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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Die Arbeiten der australischen Künstlerin Natascha Stellmach sind emotionale Erkundungen in die dunklen Welten der Erinnerungen und des Unbewussten, in das Unausgesprochene. Ihre Installationen, Fotoarbeiten und Videos fordern ein tieferes Nachdenken ein.

Kindern, die Angst vor dem Einschlafen haben, legt man in Guatemala kleine handgefertigte Püppchen (worry dolls) unter das Kopfkissen, denen sie ihre Sorgen anvertrauen können. Befreit vom Seelenballast können die Kinder ruhig schlafen. Stellmach entwickelt eigene "Worry Dolls" (Sorgenpuppen), die Geheimnisse und Albträume der Erwachsenen verkörpern und monströse Formen annehmen. Mit Titeln wie "Nazi Girl", "Killer" oder "Fuckhead" enthüllen Stellmachs Worry Dolls persönliche Geschichten, deren biographischer Kern aber stets kollektive Erfahrungen aufgreift und über sich hinaus weist.

In der Serie "Blood" verwendet die Künstlerin darüber hinaus Fotos als Mementos und kombiniert sie mit eigenen Texten, die neue assoziative Verbindungen schaffen.

Dieser formale Ansatz, Text und Bild gegenüberzustellen, ermöglicht es Stellmach, Realität und Fiktion inhaltlich zu vernetzen. Sie verwendet dokumentarisches oder inszeniertes, biographisches oder erfundenes Material, um kraftvolle Geschichten über die Schattenseiten und die Vergänglichkeit des Lebens zu erzählen.
Wie auch die französische Künstlerin Sophie Calle, ist Natascha Stellmach eine erzählende Künstlerin, die sich Wörter und Bilder zunutze macht, um zu analysieren, zu fiktionalisieren und neu zu bewerten. Dabei gelingt es ihr, durch ein Gespür für Poesie gepaart mit Intelligenz und trockenem Humor anspruchsvolle Themen anzugehen.

Mit "Come Live in my Head" lädt sie den Besucher auf eine sehr persönliche Weise ein, das eigene Selbst zu ergründen. Am Ende besteht die Hoffnung auf fantastische Träume.

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