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Einzelausstellung: Christoph Hinterhuber - Futurist (vorbei)

26 März 2011 bis 14 Mai 2011
  Christoph Hinterhuber - Futurist
Christoph Hinterhuber, skoennteewigweitergehen, 2010/11, 100 x 100 cm, Acryl und Gesso auf Leinwand. Courtesy Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
 
  Galerie Elisabeth & Klaus Thoman

Galerie Elisabeth & Klaus Thoman
Maria-Theresien-Straße 34
A 6020 Innsbruck
Österreich (Stadtplan)

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tel +43 (0)512 - 57 57 85
www.galeriethoman.com


Seit rund 20 Jahren beschäftigt sich Hinterhuber mit Zeichensystemen, Sprache und Musik, visueller und akustischer Kultur und der Funktionsweise von Systemen und Strukturen. Sein Markenzeichen sind die obsessive Verwendung der Komplementärfarben Pink und Grün sowie auch von Schwarz und Weiß.

Hinterhuber ist nicht nur Künstler/Medienkünstler sondern auch DJ und ist als solcher Teil der sich Ende der 1980er Jahre ausprägenden subkulturellen Musikströmungen der Techno- und Cyberpunkbewegungen. Visuelles und Akustisches verzahnen sich in seinem Werk.

Christoph Hinterhuber entwickelt für die Ausstellung Futurist die Wandmalerei Download für die 14 Meter lange Wand und 22 Malereien auf Leinwand, zum Teil als thematische Mehrteiler, wie etwa sodom&gomorrhaha, welcher aus zwei monochrom schwarz gemalten Bildern 100 x 100 cm und einem Textbild schwarz auf weiß 100 x 100 cm besteht. Das sechsteilige Werk oT6 ist eine in weiß, pink und schwarz rhythmisierte Gruppe von quadratischen Bildern.

Der Vergleich digitaler Kunst mit Malerei ist in diesem Fall keine Metapher, denn die Arbeitsweise von Christoph Hinterhuber ist tatsächlich die eines Malers, auch wenn er seine Bilder mit digitalen Techniken anfertigt. Robert Fleck in coming closer 2003 Christoph Hinterhubers Kunst kann als eine neokonzeptuelle Semantik temporärer autonomer Zonen im Sinne Hakim Beys aufgefasst werden - als ein Übersetzungsvorgang verunklärter, virtueller Erinnerungen in die Medien Malerei, Installation, Computeranimation, Sprach- und Techno-Sound. Sie kann aber auch als die Manifestation des Strebens nach einem hohen gesellschaftlichen Entropiezustand begriffen werden, als die ekstatische Zelebration eines halluzinativen Techno-Utopia, eines ménage à trois von Kunst, Kapitalismus und Konstruktivismus. Andrei Siclodi 2010

Christoph Hinterhuber, geboren 1969, lebt und arbeitet in Innsbruck. 1994-98 Akademie der Bildenden Künste, Wien, Preise u.a. 2008 Kunstpreis der RLB Tirol, 2009 Österreichisches Staatsstipendium für Bildende Kunst, seit 1991 internationale Beteiligungen, u.a. Galerie im Taxispalais Innsbruck 2010 Die Welt als Kulisse, 2002 variable stücke, Museion - Museum für moderne und zeitgenössische Kunst Bozen 2004 flirts!, Galleria Civica Trient 2003 work art tv, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck 2003 arttirol, 1999 landing #1, Sammlung Falckenberg Hamburg 2002 das absurde bekannte, Kunstraum Innsbruck 2002 plus ultra, Kunsthalle Kiel 2001 funktional fiktional, Zacheta Galerie Warschau 2001 gefesselt entfesselt, 8.Internationale Biennale Cairo 2001 - und Einzelausstellungen u.a. Galerie Elisabeth & Klaus Thoman Innsbruck 2011, 2004, 2003, 2000, 1999, Kunstraum Bernsteiner und Ve.Sch Wien 2010, 2003, 1999, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck 2009, Kunstraum Innsbruck 2008, 1999, Frac des Pays de la Loire Nantes 2003, Galleria Plastica Bologna 2002, First Floor Gallery Melbourne 2001, Galerie Museum Bozen 2001, Nouvelle Galerie Grenoble 2003, 2001, Temporary Services Chicago 2000, G9 Oslo 2000.

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