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Einzelausstellung: curated by_vienna 2011: EAST by SOUTH WEST (vorbei)

12 Mai 2011 bis 18 Juni 2011
  curated by_vienna 2011: EAST by SOUTH WEST
son:DA
 
www.galerie-mam.com MAM Mario Mauroner Contemporary Art

MAM Mario Mauroner Contemporary Art
Weihburggasse 26
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-1-904 2004
www.galerie-mam.com


Mario Mauroner Contemporary Art Vienna: son:DA curated by_Ivica Buljan

curated by_vienna ist ein Projekt zur Förderung der systematischen Zusammenarbeit zwischen international renommierten KuratorInnen und führenden Wiener Galerien zeitgenössischer Kunst. Bereits zum dritten Mal stattfindend ist der Ausgangspunkt für curated by_vienna 2011 mit dem Titel EAST by SOUTH WEST in insgeamt 21 Wiener Galerien die Bedeutung Wiens für zeitgenössische Kunst und KünstlerInnen aus Ost- und Südosteuropa. (www.curatedby.at)

Mit "more items for the room" setzt das slowenische Künstlerduo son:DA (Metka Golec und Miha Horvat) jenen Arbeitsbereich vertiefend fort, den es im Rahmen seiner Multimedia-Praxis schlichtweg als "mouse-computer-drawings" bezeichnet. Die Motive der großformatigen Unikatprints auf Leinwand zeigen durchwegs unsere Alltagsikonen: technische Elemente aus der elektronischen Menagerie unserer häuslichen Umfelds wie Telefone, Computer, Wandheizungen, Steckdosen und den unvermeidbaren elektrischen Kabelsalat.

Son:DA transportieren den objektiven Status dieser Gegenstände auf eine höhere Ebene und verleihen ihnen damit in Ihren Bildern einen neuen Stellenwert. Ihre Arbeit ist zugleich eine mit feiner Ironie vorgetragene Kritik an der Absurdität der modernen technologisierten Gesellschaft und Ihrer rasant voranschreitenden Entfremdung.

Der slowenischen Kuratorin und Kritikerin Nevenka Šivavec zufolge sind es zwei Kräfte, die in der Arbeit von son:DA wirken: "Einerseits Ihre direkte und scharfe Stellungnahme zu den erdrückenden und vernichtenden Auswirkungen der High-Tech-Gesellschaft auf den Menschen und andererseits das Vergnügen an der rein formalen, spielerischen Anwendung von Technologie. Die erste Kraft bedient sich des traditionellen Mittels der Bilderzeugung - im Falle son:DA mithilfe des Computers, den das System Kunst sich mühelos angeeignet und kommodifiziert hat. Die zweite greift das Konzept der offenen Arbeit, Unvollständigkeit und Kommunikation auf und ist von daher weitaus schwieriger zu definieren. Dadurch entsteht ein geradezu schizophrenes Pendeln zwischen Bild und Raum, zwischen Objekt und Prozess, zwischen Statischem und Dynamischen, zwischen dem Vollendeten und Unvollendetem. In ihrem Darstellungssystem gelingt son:DA der Balanceakt zwischen zwei Gegensätzen mit einer eindeutigen Tendenz hin zu einer offenen Struktur, zu Verknüpfungen und Interaktion..."

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