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Einzelausstellung: Peter Bialobrezski - All about books (vorbei)

25 Juni 2011 bis 27 August 2011
  Peter Bialobrzeski
Peter Bialobrzeski
Paradise Now # 39
C-prints. © Peter Bialobrzeski
2008
 
www.lagalerie.de L.A. Galerie – Lothar Albrecht

L.A. Galerie – Lothar Albrecht
Domstraße 6
60311 Frankfurt/Main
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)69-28 86 87
www.lagalerie.de


Schon als junger Fotograf hat Peter Bialobrzeski bei seinen Fotoserien an das Büchermachen gedacht. Zwar ermöglicht die herausragende Qualität seiner Aufnahmen, die er in der Regel mit großformatigen Kameras entstehen, auch sehr große Abzüge. Gleichwohl ist die Liste seiner Publikationen lang:

1996
"Transit", Edition Braus, Heidelberg
2000
"XXXholy", Kruse Verlag, Hamburg
2004
"Neon Tigers", Hatje Cantz, Ostfildern
2005
"Heimat", Hatje Cantz, Ostfildern
2007
"Lost in Transition", Hatje Cantz, Ostfildern
2009
"Paradise Now", Hatje Cantz, Ostfildern
2009
"Case Study Homes", Hatje Cantz, Ostfildern
2010
"Informal Arrangements", Hatje Cantz, Ostfildern
2011
"The Raw and the Cooked", Hatje Cantz, Ostfilern, noch nicht erschienen

Die Ausstellung "All about books" versteht sich als Ubersicht uber das Werk des Kunstlers . nicht im Sinne einer Retrospektive, sondern als Einladung zur Diskussion: "Wand oder Buch?"

Eine der grundlegenden Fragen der kunstlerischen Fotografie, besonders seit der Entwicklung der Halbtonreproduktion, ist und bleibt sicherlich: "Wand oder Buch?" Nutzt man das Medium der Seite fur sein fotografisches Statement oder den Originalabzug? Die meisten Fotografen werden ihre Arbeiten mit Sicherheit sowohl in Ausstellungen als auch in Buchern veroffentlichen, aber die Frage ist dennoch relevant. Denn die Entscheidung uber die erste Publikation der Arbeit bestimmt ein Stuck weit auch ihre Entstehung. Mehr noch: sie beeinflusst auch, welcher Art Kunst die Fotografie ist - total formalistisch und exklusiv, so dass sie das relativ sichere System des Museums bedient, oder im besten Sinne populistisch und dabei schier unbegrenzte Territorien und Moglichkeiten auslotend, wie es der Fotograf Lewis Baltz definiert. "Es ware vielleicht nutzlich, wenn auch nicht unbedingt wahr," schlagt er vor, "sich die Fotografie als einen engen, tiefen Bereich zwischen dem Roman und dem Film zu denken."

Aus "The Photobook: A History volume 1", Martin Parr und Gery Badger, Phaidon 2004

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