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Einzelausstellung: DIETER HUBER - “KLONES” (vorbei)

17 Januar 2006 bis 25 März 2006
  DIETER HUBER - “KLONES”
Dieter Huber, KLONE # 92, 150 x 180 cm, Diasec Aluminium, 1997
 
www.galerie-mam.com MAM Mario Mauroner Contemporary Art

MAM Mario Mauroner Contemporary Art
Weihburggasse 26
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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www.galerie-mam.com


DIETER HUBER (* 1962 in Schladming, lebt uns arbeitet in Wien und Salzburg)

DIETER HUBER – zeigt eine Auswahl aus den Zyklen KLONES und AIRBORN

Eröffnung: Dienstag, 17. Jänner 2006, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 18. Jänner – 25. März 2006
Finissage der Ausstellungen: am Donnerstag, dem 23. März, von 18 – 22 Uhr ein.

Inzwischen gehört sie zum künstlerischen Standard-Repertoire und zum weit verbreiteten Genre der zeitgenössischen Kunst, die Unmögliches möglich macht und die Utopien ihre anschauliche Gestalt verleiht: die Sprache ist von der computergenerierten Fotografie. Doch noch vor zehn Jahren stand Dieter Huber alleine auf weiter Flur mit diesem Ansatz. Er gehört damit zu den Pionieren der computerunterstützten Fotoarbeiten (Prestel-Lexikon der Fotografen). 1997 machte er mit dem Zyklus KLONES international Furore, indem er menschliche Körper(teile) und Pflanzen zu neuen, anatomisch und biologisch phantastischen Lebewesen mutierte. Was der Künstler hier ermöglichte, blieb den Biologen und Gentechnikern bis jetzt verwehrt, denn wo dem Wissenschaftler technische und ethische Grenzen gesetzt sind, kann der Künstler hemmungslos explorieren. Im Fall von Dieter Huber entstanden zuweilen monströse Zwitterwesen, wie KLONE # 92, einem sich küssenden Paar, dessen Zungen schicksalsträchtig verschmelzen, oder KLONE # 132, wo nicht mehr eindeutig ist, ob die frisch vernarbte Haut zu einem menschlichen oder tierischen Wesen gehört. Nebst diesen „geklonten" human-animalischen Zwitterwesen werden in der Ausstellung auch einige der, im wahrsten Sinnen des Wortes, wunderbaren Pflanzen zu sehen sein. Faszinierende Konstrukte, in welchen sich Pflanzenteile zu Endlosschlaufen winden, wie in KLONE # 85 und KLONE # 90, führen ins Reich des Fabelhaften.

Mit dem neuen Zyklus AIRBORN hat Dieter Huber eine neue Technologie entwickelt, die aus einer hybriden Paarung aus Fotografie, computergeneriertem Bild und klassischer Malerei hervorgeht. Das Ergebnis erscheint dabei als klassisches Tafelbild auf Leinwand. Der Begriff airborn bezeichnet im Allgemeinen den Moment der Loslösung eines Flugobjekts vom Boden und bezieht sich in Hubers Arbeiten auf die Schnittstelle, an dem Bekanntes in Neues mutiert. Das kann durchaus tatsächlich mit der Faszination des Fliegens zu tun haben, berührt aber auch ganz andere Bereiche, wie in Airborn 04, German Rabbit, wo ein (deutsches, sprich Dürrersches?) Häschen in einen anderen Aggregatzustand übergeht.

Für weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Über Ihr Interesse und Kommen freut sich

Mario Mauroner & Team

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