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Einzelausstellung: EVA & ADELE - Echo/München (vorbei)

9 September 2011 bis 29 September 2011
  EVA & ADELE - Echo/München
TRANSFORMER-PERFORMER-Echo, Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm, 2005 (2-teilig)
 
  Galerie Martin Mertens

Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 440 433 50
www.martinmertens.com


Wir zeigen die erste Einzelausstellung des Künstlerduos EVA & ADELE in München.
Ihr Werk umfasst Performances, Videos, Zeichnungen, Malereien und Objekte. Zusammen gehalten wird all dies von den Künstlerpersönlichkeiten selbst, die als lebende Skulpturen spätestens seit 1991 (mit der Ausstellung „Metropolis“ im Berliner Martin-Gropius-Bau) aus dem internationalen Kunstgeschehen nicht mehr wegzudenken sind. Es folgten u.a. die Teilnahmen an der documenta in Kassel (1992, 1997, 2002, 2007), sowie 1990 bis 2011 an der Biennale in Venedig.
Ihre Malereien, denen diese Show gewidmet ist, sind ein Spiegel eines ungewöhnlich konsequenten und umfassenden Lebens, das keine Trennlinie zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, Kunst und Nicht-Kunst mehr zieht, sondern kompromisslos die Verschmelzung beider Persönlichkeiten mit ihrem Werk zelebriert.
In EVA & ADELE verschmelzen nicht nur zwei Individuen, sondern auch deren gesamtes Leben und Schaffen zu einem im wahrsten Sinne des Wortes „Gesamtkunstwerk“.
Zu Recht sagen sie: „Wo wir sind ist Museum.“
Es gibt wohl nur sehr wenige Künstler, die sich über so lange Zeit, so radikal und so umfassend immer wieder selbst neu erfinden und deren Leben und Werk so eng verwoben ist.
Zum ersten Mal zeigen wir die kleinen abstrakten Bilder der Serie „Nebelglanz“, mit der sie ganz neue Wege gehen, indem sie auf jede Gegenständlichkeit verzichten und Zeichnung und pastose Malerei auf höchst spannungsreiche Weise mischen.
Daneben zeigen wir Malereien der „Transformer-Performer“ Serie, in der sich verschiedene Bildebenen überlagern und man sich Zeit nehmen muß die unterschiedlichen Ebenen, ihre Bedeutungen und ihr Zusammenspiel zu ergründen. Die Bilder verknüpfen ihre Porträts, Fragmente ihrer Kunst (ältere Zeichnungen) oder auch Teile ihrer Performance-Kostüme, sind aber auch geprägt von spontanen expressiven Gesten im Moment der Entstehung und verbinden so Geschichte, Gegenwart und Zukunft. Denn sie haben für ihr Werk einen Oberbegriff erfunden: „Futuring“ – Zukunften, also Zukunft erzeugen. Sie selbst behaupten aus der Zukunft zu kommen und wir glauben es gern.

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