Language and login selector start
Language and login selector end

Gruppenausstellung: Ina Geißler und Axel Anklam: Eunomia (vorbei)

20 Januar 2012 bis 3 März 2012
  Ina Geißler
Ina Geißler
Bound Surround 2
Eintempera auf Leinwand, 90 x 70 cm
2011
 
www.galerie-wagner-partner.com Galerie Wagner + Partner

Galerie Wagner + Partner
Strausberger Platz 8
10243 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 30 - 219 601 37
www.galerie-wagner-partner.com


Die Ausstellung Eunomia setzt großformatige Malereien der neuesten Serie Broken Signs von Ina Geißler in einen wirkungsvollen Dialog mit Axel Anklams raumgreifenden Skulpturen. Eunomia, Personifizierung von Gesetz und Ordnung, steht als Leitbild für den künstlerischen Prozess: permanente Neuordnung von scheinbar Unvereinbarem.

In Broken Signs fängt Geißler die im Raum befindlichen Lichtreflexe einer sich drehenden Diskokugel ein. Allen Bildern ist ein konkav oder konvex lesbarer Raum gemein, den die Künstlerin durch Überlagerungen von Farben und Formen, durch vertikale Gitter und horizontale Linien zugleich wieder auflöst. Über allem stehen formal Variationen der Kreisform. Der Kreis als wirkungsvolle Spannung zum Rechteck der Leinwand. Ina Geißler schafft in ihren Bildern dynamische Sphären, die durch ihre zahlreichen potentiellen Raumkompartimente den Betrachter zu eigenen Imaginationen herausfordern. Ihre Kompositionen bauen sich aus überlagernden Perspektiven, Formen und Farben sowie aus Hell-Dunkelkontrasten und unterschiedlichen Flächenstrukturen auf. Mithilfe von Klebebändern legt sie verschiedene Farbflächen auf- und ineinander und kreiert Schicht für Schicht komplexe Raumgefüge.

Axel Anklams Skulpturen wirken klar und kraftvoll. Dynamik und schwebende Ruhe wechseln einander ab.
Opakes Fieberglas und transparente Stahlnetze legen sich über komplex geschmiedete Edelstahl-Karkassen. Jeder Licht- bzw. Perspektivwechsel, jede atmosphärische Änderung schaffen einen neuen Ausdruck.

Die Komplexität der Raumgefüge beider Künstler fordert den Blick: Vermeintlich erkannte Strukturen können oder müssen verworfen werden. Die Werke dürfen stets neu Gestalt annehmen, sich verändern und doch gleich bleiben. Diese permanente Neuordnung, die beständige Bewegung, ist die Eunomia - gesetzmäßige Ordnung - des künstlerischen Prozesses von Geißler und Anklam. Zugleich weist sie aus der Kunst hinaus auf den aktuellen Prozess gesellschaftlicher Ordnung am Beginn des 21. Jahrhunderts.

  • ArtFacts.Net - Ihr erfahrener Kunst-Dienstleister

    Seit dem Start in 2001 hat ArtFacts.Net™ in Zusammenarbeit mit internationalen Kunstmessen, Galerien, Museen und Künstlern eine anspruchsvolle Künstlerdatenbank entwickelt.