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Einzelausstellung: Alfred Hrdlicka - Musik Monster Mozart (vorbei)

23 Februar 2006 bis 25 April 2006
  Alfred Hrdlicka - Musik Monster Mozart
Alfred Hrdlicka, Musik Mozart, 2005, Tusche, Buetten, 52 x 72 cm
 
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Alfred Hrdlicka
23.02.2006 - 25.03.2006
Musik Monster Mozart

Eröffnung am Donnerstag, dem 23. Februar 2006 um 19 Uhr
Der Künstler ist anwesend
Zur Ausstellung spricht Dr. Heinrich Keller

Der Bildhauer, Maler und Zeichner beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Persönlichkeiten aus der Theater- und Musikwelt und präsentiert dieses Mal Mozart.

Dass Alfred Hrdlicka Mozart im Mozartjahr praesentiert ist mehr Zufall als Absicht, beschaeftigt sich der Bildhauer, Zeichner und Maler doch schon seit Jahrzehnten mit Persoenlichkeiten aus der Theater- und Musikwelt. Immer zielt er mit Pinsel oder Stift weit ueber die gestaltete Flaeche hinaus ins Menschliche, Sinnliche, Dramatische. Alfred Hrdlicka erforscht Menschen nicht da, wo sie sich offiziell zurechtgemacht von ihrer besten Seite zeigen. Er wartet dort auf sie, wo sie ihre Masken fallen lassen und ihr wahres Gesicht zeigen. Dann schlaegt er zu! 140 mal Mozart: leidenschaftlich, erotisch, verzweifelt, realistisch, polemisch, analytisch und immer sehr musikalisch.

Der neue Bilderzyklus zeigt die ferne Vergangenheit ebenso auf wie er Kommentar zur Zeitgeschichte, zur Vermarktung und Verehrung des musikalischen Genies ist.

Alfred Hrdlicka war immer stolz darauf, ein enfant terrible der Kunstszene zu sein. Seine Zeichnungen sind launisch und hintergründig. Mit Feder, Stift und Farbe schlägt Alfred Hrdlicka zurück – immer wieder. Sein Witz und Humor hat neben aller Heiterkeit einen gewaltigen Biss. Erforscht Alfred Hrdlicka die Menschen doch nicht da, wo sie, offiziell zurecht gemacht, auf das Gesehenwerden warten. Er entdeckt sie dort, wo die Masken gefallen sind und sich das wahre Gesicht zu erkennen gibt. Und dann schlägt der Künstler zu! 140 mal Mozart: leidenschaftlich, erotisch, verzweifelt, realistisch, polemisch, analytisch und immer sehr musikalisch.

Kurzbiografie:
ALFRED HRDLICKA

1928 in Wien geboren. Studium der Malerei bei Gütersloh und Dobrowsky und Bildhauerei bei Wotruba an der Akademie der Bildenden Künste.
1960 machte er seine erste Ausstellung in Wien und schuf sich rasch einen Namen als Künstler von internationalem Rang. Er lehrte 25 Jahre an den Kunstakademien von Hamburg, Stuttgart und Berlin, bis 1966 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien.
Er gestaltete einige Aufsehen erregende Bühnenbilder (Faust I+II, Bonner Schauspielhaus (1982), Luigi Nonos Intolleranza 1960, Stuttgart (1992), König Lear, Schauspielhaus Köln (1994), Ring des Nibelungen, Meiningen (2001), Der König Kandaules, Kleines Festspielhaus, Salzburger Festspiele (2002).

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