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Einzelausstellung: RongRong & i n r i: THE THIRD SPACE (vorbei)

28 März 2006 bis 29 April 2006
  RongRong & i n r i: THE THIRD SPACE
RongRong & inri
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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www.alexanderochs-galleries.com


RongRong & i n r i: THE THIRD SPACE

Eröffnung:
März 25. 2006, 19 - 21 Uhr
Ausstellung: März 28., 2005 – April 29th, 2006

Venue:
Sophienstraße 21
10178 Berlin

Die Künstler sind anwesend.

Nach Ausstellungen im ICP New York, nach Präsentationen in Museen in Chicago und Seattle sowie dem Victoria and Albert Museum in London, wird die Ausstellung 'Between Past and Future / New Photography and Video from China' am 23. März im Berliner Haus der Kulturen der Welt eröffnet.

Mit dieser Ausstellung reisten einige Arbeiten des 1968 geborenen Künstlers RongRong, die er Anfang der 90er Jahre im Pekinger Künstlerdorf 'East Village', einer von Bauern verlassenen und von Künstlern besetzten Siedlung, photographierte. Eine Auswahl dieser Photographien bildet auch den thematischen Auftakt der Ausstellung 'The Third Space'. Der Künstler fertigt selbst Handabzüge auf Barythpapier in sehr hoher Qualität, die neben zwischenzeitlich legendären Performances auch einige 'still lifes' zeigen und einen Eindruck der gänzlich isolierten Situation der dort lebenden Künstler, aber auch die unbändige Kraft und Kreativität der damaligen Szene am alten Pekinger Sommerpalast reflektiert.

Im Jahr 2000 traf der Chinese RongRong die Japanerin inri, mit der er seither zusammen lebt und produziert. Während sich Marina Abramovic auf der chinesischen Mauer von ihrem Partner Ulay trennte, vereinigten sich RongRong & inri eben dort. Die Ausstellung 'The Third Space' präsentiert die Serie RongRong & inri 'In the Great Wall' ebenso wie die Serien 'In Bad Goysern, Austria' und 'In Helsinki, Finnland'. Allen genannten Arbeiten ist gleich, dass sich die Künstler nackt der Natur und ihren Extremen (Schnee, Eis, Hitze) aussetzen, mit ihren Körpern kommentieren sie die vorgefundenen Landschaften und initiieren so neue Bildräume. Die großformatigen Werke werden von ihnen wider allen Moden nicht digital bearbeitet, vielmehr setzen RongRong & inri den Pinsel an und kolorieren die Schwarzweiß-Abzüge in 'dissonanten' Farben nach. So wird die vordergründige Ästhetik z.B. der österreichischen Alpen zerstört; ein Kommentar der Künstler zur derzeit vieldiskutierten Frage nach der 'Schönheit' in der Zeitgenössischen Kunstproduktion.

Für die 2002 entstandene Serie 'We are here' organisierten RongRong & inri den Bildaufbau in einer alten Fabrikhalle von 798 – Dashanzi, dem späteren Pekinger Kunstquartier und stellten ihre Körper wieder ins Zentrum einer räumlichen Auseinandersetzung. Sind sie auf der ersten Arbeit der Serie noch zwischen zerstörten Maschinen (sie dienten der Waffenproduktion) und maoistischen Revolutionsparolen zu sehen, sind die Körper der Künstler im sechsten Bild der Reihe hinter diffusen Nebeln nur noch zu erahnen. Fünf Jahre zurück war dies die Perspektive von Dashanzi und damit die Perspektive der dort produzierenden Künstler.

Wie ein roter Faden zieht sich die Idee RongRong & inris, sich im Leben wie in ihrer künstlerischen Produktion abseits der normierten chinesischen Gesellschaft einen autonomen Raum zu schaffen. Der dritte Raum der Künstler.

Die Künstler der Galerie im TV: ZDF / ASPEKTE, 17. März 2006

ARD Kulturreport 26. März 2006

Unsere nächste Ausstellung in Beijing:

WHITE SPACE BEIJING CHINA, HERMANN NITSCH I YANG SHAOBIN, 9. April - 11. Juni 2006

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