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Einzelausstellung: Honey-Suckle Company - non est hic (vorbei)

2 April 2006 bis 28 Mai 2006
  Honey-Suckle Company - non est hic
Honey-Suckle Company, Tarot, 2005, Rauminstallation und Buch "Eaude", in Zusammenarbeit mit Konrad Sprenger, Cubitt Gallery, London 2005)
© Kunsthalle Basel
 
  Kunsthalle Basel

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CH-4051 Basel
Schweiz (Stadtplan)

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www.kunsthallebasel.ch


Presseerklärung: Honey Honey-Suckle Company – non est hic
In Zusammenarbeit mit Konrad Sprenger

2. April – 28. Mai 2006
Pressekonfernez Freitag, 31. März 2006, 10 Uhr
Eröffnung: Samstag, 1. April 2006, 7 Uhr

Im Oberlichtsaal der Kunsthalle Basel wird die Berliner Künstlergruppe Honey Honey-Suckle Company ihr neuste Rauminstallation "non est hic" zeigen. Honey-Suckle ist eine der 38 Blütenessenzen, die in der Bachblüten-Therapie eingesetzt werden. Sie hilft aus der Vergangenheit zu lernen und sich selbst in der Gegenwart durchzusetzen, indem man in die Zukunft blickt. Die Mitglieder der Honey Honey-Suckle Company haben sich 1995 in Berlin getroffen, wo sie heute immer noch leben und arbeiten. Aus dem Bedürfnis heraus, neue Wege im Berlin der 1990er-Jahre zu gehen, haben sie gemeinsame Aktionen, Projekte, Konzerte und selbst verwaltete Ausstellungsräume organisiert (Neue Dokumente, Allergie Raum, Galerie berlintokio u. a.). Im Geiste eines Avantgarde-Produktionsteams und gleichzeitig die Wege von vielen künstlerischen oder spirituellen Gemeinschaften aus den letzen zwei Jahrhunderten adaptierend, haben HSC ihren eigenen Stil, Kleider und Musik entwickelt. Gleichzeitig ist es ihnen gelungen, die Kontrolle über die Vermittlung und den Vertrieb ihrer eigenen Arbeiten zu behalten, während sie heimlich an den Rändern der Kunstwelt agierten, oder sich ausserhalb dieser bewegten.

Die Projekte der Honey Honey-Suckle Company sind immer zwischen Installationen, Anti-Mode-Haltung, Neuer Musik, Fotografie, Video und Tanz-Performance angesiedelt.
Jedes Mitglied ist in einem anderen Feld spezialisiert und die Summe der unterschiedlichen Fähigkeiten mündet in gemeinschaftliche Arbeiten ohne Autorenschaft des Einzelnen. Die HSC sampeln das Bauhaus und die Russische Avantgarde, bauen Instrumente von mittelalterlichen Wandermusikgruppen nach oder nehmen Referenzen zu der Lebensreform-Bewegung des 19. Jahrhunderts auf. Diese ästhetischen Elemente werden zu Bestandteilen von assoziativen Installationen, die dem Betrachter eine Erfahrung von Totalität ermöglichen.

Die neue Installation "non est hic" der HSC setzt die Idee einer grenzenlosen, undefinierten Realität, wie bereits in den Installationen "Ohn End" (2005, Cubitt Gallery, London) und "Eswerde" (2003, Künstlerhaus Stuttgart) fort, mit Licht, Musik, installativen Objekten und Architekturen aus gebrauchten Materialien sowie aus gefärbter Seide. Überirdisch, übersinnlich und doch real, "es ist nicht da", ist es dennoch vollständig "hic et nunc", hier und jetzt.

Die Mitglieder der Honey Honey-Suck Suckle Company le Company, die 2005 ihr 10-jähriges Jubiläum feierte, sind: N. Pleasure, Simone Gilges, Petr S. Kisur, Nico Ihlein, Zille Homma Hamid, Friedrich M. Lloch. Seit 2001 entstanden alle Projekte in Zusammenarbeit mit dem Musiker Konrad Sprenger.

Zur Ausstellung erscheint die Schallplatte "non est hit" mit einem begleitenden Heft, auf der erstmals Musikproduktionen früherer Projekte der HSC sowie auch der Soundtrack zur neuen Ausstellung veröffentlicht werden.

Die Ausstellung wird unterstützt von: Martin Hatebu Hatebur

Presseerklärung als pdf-Datei 26,6 KB

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