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Einzelausstellung: MIAO XIAOCHUN - THE LAST JUDGEMENT IN CYBERSPACE (vorbei)

11 Mai 2006 bis 17 Juni 2006
  MIAO XIAOCHUN - THE LAST JUDGEMENT IN CYBERSPACE
Miao Xiaochun
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


MIAO XIAOCHUN:
THE LAST JUDGEMENT IN CYBERSPACE


Eröffnung:
11. Mai 2006, 19 - 21 Uhr

Ausstellung:
11. Mai - 17 Juni 2006

Ort:
ALEXANDER OCHS GALLERIES
BERLIN I BEIJING

Sophienstr. 21
10178 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:
Di - Fr 10:00 - 13:00 Uhr, 14:00 - 18:00 Uhr
Sa 11 - 18 Uhr

Wurde der chinesische Künstler Miao Xiaochun (geb. 1964) in den letzten Jahren durch seine photographischen Arbeiten bekannt und bei zahlreichen Biennalen als auch in europäischen und chinesischen Museen gezeigt, nutzt er nun die 3d-Technik um eine sehr eigene Rezeption des Freskos ‚Das Jüngste Gericht' Michelangelos zu entwickeln.

Das Fresko, zu finden in der Sixtinischen Kapelle in Rom, entstand zwischen 1536 und 1541 und ist ein Hauptwerk der westlichen Kunstgeschichte. Auf blauem Grund gruppieren sich Figuren-konstellationen, die für die damalige Zeit ungewöhnlich waren: ein apollinischer Jesus umgeben von athletischen Engeln und Aposteln. Nicht die religiöse Botschaft steht im Vordergrund, vielmehr beweist uns Michelangelo, ein Meister darin zu sein, die Bewegung der einzelnen Körper in Perfektion darzustellen.

Mit der hiervon ausgehenden Faszination setzt sich Miao Xiaochun in 'The last Judgement in CyBerspace' auseinander. Er beschäftigt sich mit der Frage: 'Was sieht eine gemalte Figur?' Was sehen die Protagonisten des Freskos in dem Augenblick des allerhöchsten Gerichts? Miao Xiaochun gewährt uns sozusagen einen Blick hinter die Kulissen: meisterhaft lässt er das Gemälde mit Hilfe digitaler Technik transparent werden und offenbart dem Betrachter fünf verschiedene Perspektiven auf Michelangelos Werk.

Miao Xioachun kreiert eine am Computer geformte Skulptur seines eigenen Körpers und 'ersetzt' damit Michelangelos gesamte Figurenkonstellation. Er platziert diese Doubles im virtuellen Raum und folgt dabei stringent dem Bildaufbau der klassischen Vorlage. Die eingesetzte Technik ermöglicht es dem chinesischen Künstler gleichsam wie ein Tourist durch die neue Konstruktion zu wandern:

'Ich kann mich jetzt in diesem Raum bewegen, meinen Blickwinkel wählen und Bilder machen.' So wird es möglich, das Bild aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten, sei es von außen oder von innen. Fünf dieser neuen Ansichten werden auf großformatigen Prints in der Ausstellung 'The last Judgement' präsentiert: zwei Darstellungen von innen, drei von außen. In einem Video mischen sich alle Perspektiven, lösen sich auf und formulieren sich neu.

Miao Xiaochun studierte an der Nanjing University und der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Beijing sowie als DAAD Stipendiat an Kunsthochschule Kassel (1995-1999). 1999 wurde er von der CAFA als Professor berufen und leitet dort das Medialab.



Artist talk: 8. Juni 2006, 19.30 -21.00

Wir laden Sie sehr herzlich zu einem Gespräch mit dem chinesischen Photographen und Medienkünstler MIAO XIAOCHUN über seine Arbeit ‚The Last Judgement in CyBerspace' in unsere Galerieräume ein. Der Künstler diskutiert mit Ihnen über seinen Zugang zu Michelangelos Werk und damit über eine chinesische Rezeption europäischer Kunstgeschichte. Nach seinem Studium in Nanjing und an der Central Academy for Fine Arts (CAFA) Beijing studierte Miao von 1995-1999 an der Kunsthochschule Kassel. Heute lebt und arbeitet er als Professor für Digitale Medien und Photographie wieder in Beijing.

Der Künstler führt durch seine Ausstellung.

Anschließend Gespräch.

Um Rückantwort wird gebeten.
Fax:
+49 (30) 283 913 88
Phone: 030-283 913 87
e-mail: info@alexanderochs-galleries.de

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