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Einzelausstellung: Dormice - Chinese Boxes (vorbei)

4 Mai 2006 bis 3 Juni 2006
  Dormice - Chinese Boxes
Dormice
 
www.hilger.at Hilger modern

Hilger modern
Dorotheergasse 5
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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Dormice - Chinese Boxes
04.05.2006 - 03.06.2006

Eroeffnung am 4. Mai 2006, 19.00 Uhr

Heinrich Nicolaus (München)
Huung Pha Yawnghwe (Burma)
Kuratiert von Luca Beatrice

Die Künstlergruppe Dormice, entstanden Ende der Neunziger Jahre, hat sich den "Identitätsverlust" in der Malerei zum Thema gemacht. Die Arbeiten werden oft von mehreren Künstlern ausgeführt, wobei das Ergebnis letztlich niemals nur die Summe der Teile, sondern immer ein eigenständiges, anti-individualistisches Projekt ist.
Gezeigt werden zwanzig neue Arbeiten aus den letzten beiden Jahren. Die Motive von Dormice sind Mode, Kunstgeschichte und der weibliche Körper.

Die aktuelle Schau beschränkt sich nicht auf die letzten Dormice-Produktionen, sondern ist, wie chinesische Schachteln konzipiert. In den auf einander folgenden Räumen der Galerie werden erstmals die Arbeiten der beiden von Anfang an bei Dormice beteiligten Mitglieder als Einzelkünstler vorgestellt:

Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen von Huung Pha Yawnghwe aka Sawan bringen die autobiographische Komponente ihres Schöpfers zum Ausdruck. 1971 in Burma geboren, durchläuft dieser in einer Art persönlicher Therapie - in der er seinen eigenen Background und den seiner Familie rekonstruiert - einige Etappen der wechselvollen Geschichte eines verfolgten und von der offiziellen Kultur ausgeschlossenen Volkes. Sawans Stil ist nüchtern, reduziert und frei von jeglichem Überschwang. Eine gefühlsbetonte, narrative Malerei mit poetischem Tiefgang.

Heinrich Nicolaus, 1955 in München geboren, startete seine Solokarriere viele Jahre vor Dormice. Der Künstler war Verleger, Kurator und Leiter verschiedener Kulturbewegungen, immer mit dem Anspruch, Ausdrucksformen, die eindeutig ihrer Zeit voraus waren, miteinander zu verschmelzen. Seine Malerei entstand in einem Umfeld des deutschen Neo-Expressionismus, mit besonderem Bezug zu Martin Kippenberger, und führt ein chaotisches Universum vor, in dem sich Zeichen, Bilder und Botschaften miteinander vermengen.

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