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Einzelausstellung: Jong Oh - neue Raumspezifische Arbeiten (vorbei)

26 April 2013 bis 8 Juni 2013
  Jong Oh - neue Raumspezifische Arbeiten
Jong Oh, Between Two Doors (element 7), brass, nail, 4 x 43.2 x 22.9 cm, 2012
 
  Jochen Hempel Leipzig

Jochen Hempel Leipzig
Spinnereistr. 7 (Halle 4)
D-04179 Leipzig
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49-(0)341 - 960 00 54
www.jochenhempel.com


Der koreanisch - amerikanische K├╝nstler Jong Oh (*1981) schafft ortsspezifische Rauminstallationen. In einem bedachtsamen Prozess der Ann├Ąherung setzt er sich mit einem gegebenen Ort auseinander und schafft mit seinen Arbeiten eine Antwort auf die jeweilige r├Ąumliche Situation. Diesen Vorgang beschreibt er so:

"Ich antworte auf die differenzierte Konfiguration eines Ortes, indem ich aus Plexiglas und bemalten Schn├╝ren r├Ąumliche Strukturen in der Luft schaffe. Diese Elemente verbinden oder ├╝berschneiden sich, je nach der Perspektive des Besuchers."

F├╝r diese Kompositionen bedient sich Oh einer begrenzten Auswahl von Materialien: F├Ąden, Angelschn├╝re, Plexiglas und Holzst├Ąbe. Die Schn├╝re werden mitunter sogar einseitig bemalt - und sind damit nur von einer Seite oder fast gar nicht sichtbar.
Indem er diese Materialien jeweils neu komponiert, f├╝gt Oh dem dreidimensionalen Raum die Andeutung von zus├Ątzlichen Dimensionen hinzu. Beleuchtung und Schatten erweitern diese Konfigurationen um visuelle Lichtspiele. Die ├Ąu├čerst fragilen Arbeiten wirken wie ein Vexierspiel von st├╝rzenden Perspektiven.

In diesem Spiel von Fl├Ąchen und Linien testet Oh die Grenzen der Sichtbarkeit aus. Die Arbeiten erfordern eine gesch├Ąrfte Wahrnehmung f├╝r kleinteilige Schwingungen und Ver├Ąnderungen. Jong Oh spricht sich damit gezielt f├╝r die Achtsamkeit gegen├╝ber kleinen Details aus, auch in der ├╝berbordenden Hektik des Alltags.

In einer hochformalen Sprache, die fast vollst├Ąndig frei von erz├Ąhlerischen Momenten ist, zielt Oh vor allem auf die Erfahrungswelt der Besucher ab. Changierend zwischen Skulptur und Intervention, zwischen nicht-fassbarem Bild und Installation, begreift Oh jede seiner Arbeiten als ein sorgf├Ąltig komponiertes, visuelles Gedicht:

"Jedes ist nur wenige Zeilen lang, aber auf das Universelle gerichtet."

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