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Gruppenausstellung: Gregory Crewdson, Lee Lee Nam und Anderas Wachter - Traumwelten (vorbei)

12 Mai 2013 bis 21 Juli 2013
  Gregory Crewdson, Lee Lee Nam und Anderas Wachter - Traumwelten
Andreas Wachter, Haltestelle, 2012, Mischtechnik auf Hartfaser, 140 x 207 cm
 
  Galerie Supper

GALERIE Supper
Kreuzstraße 3
76530 Baden-Baden
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)7221 - 37 30 450
www.galerie-supper.de/


In der Ausstellung „Traumwelten“ zeigt die GALERIE Supper Arbeiten von Andreas Wachter (*1951, Chemnitz, Malerei und Skulptur), Gregory Crewdson (*1962, Brooklyn, Fotografie) und Lee Lee Nam (*1969, Damyang, Video). Obwohl alle drei Künstler mit ganz unterschiedlichen künstlerischen Medien arbeiten, der Fotografie, der Malerei und dem Video, so entsteht doch, oder gerade deswegen ein spannender Dialog zwischen den einzelnen Werken.

Andreas Wachter, ein wichtiger Vertreter der Leipziger Schule, fertigt seine Gemälde hauptsächlich mit Mischtechnik auf Hartfaser. In fast altmeisterlicher Manier lässt er Stadt-, Raum- bzw. Landschaftsszenen entstehen, die gleichermaßen real wie unwirklich erscheinen. Der Blick des Betrachters verliert sich in deren Weite, wird immer wieder gestört und aufgeschreckt durch Personen, die romantischen Sehnsuchtsfiguren gleichen. Besonders prägnant in Wachters Werk ist das fast caravaggeske Chiaro-Scuro, das Spiel mit Licht und Schatten, mit hellen und dunklen Partien.
Das Thema Licht und Schatten ist auch in dem Oeuvre Gregory Crewdsons von immenser Bedeutung. Seine Fotografien erinnern häufig an Filmstills, wie aus berühmten Hollywood Filmen. Ähnlich aufwendig arrangiert der amerikanische Künstler seine Motive. Oftmals kreiert er regelrechte Filmsets. All seine Arbeiten zeugen von einer gewaltigen Intensität und Spannung. Der starke Kontrast zwischen Licht- und Schattenzonen, sowie die Wahl seiner Szenerien und Motive, lassen die Grenzen zwischen Realem und Surrealem, zwischen Traum und Albtraum verschwimmen.
Wie Wachter und Crewdson, so erschafft auch Lee Lee Nam Szenerien, die an Traumgebilde erinnern. Die Motive in seinen Videoarbeiten schwimmen, fliegen oder tanzen kaleidoskopartig über die Bildschirme, die er oftmals in Form eines Paravents anordnet. Auch hier scheint sich der Blick des Betrachters zwischen Realität und Illusion zu verlieren und stets etwas Neues zu entdecken.

In der kommenden Ausstellung entführt die GALERIE Supper ihre Besucher nicht nur in Traumwelten, sondern bietet ihnen auch einen weiten Einblick in die heutige Medienvielfalt.
Malerei, Fotografie und Video – drei Medien, die aus dem heutigen Kunstbetrieb nicht mehr wegzudenken sind. Drei Medien, die völlig unterschiedlich sind und deren Werke dennoch Gemeinsamkeiten aufweisen können. Mit der nächsten Ausstellung ist es der GALERIE Supper somit nicht nur ein Anliegen, die Besucher entfliehen zu lassen in träumerisch anmutende Welten und Szenerien. Sondern es geht auch darum drei verschiedene künstlerische Techniken vorzustellen und auf die unbegrenzten medialen Möglichkeiten unserer heutigen Zeit zu verweisen.

Andreas Wachter wurde 1951 in Chemnitz geboren. Von 1974-1980 studierte er an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Malklasse von Arno Rink und Volker Stelzmann. Seit 1980 arbeitet er als freischaffender Künstler. Seine Werke sind nicht nur in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen, sondern sind auch in vielen renommierten Sammlungen, wie zum Beispiel dem Puschkin Museum, Moskau oder dem Museum der Bildenden Künste, Leipzig vertreten. Heute lebt und arbeitet Andreas Wachter in der Nähe von Leipzig.

Gregory Crewdson wurde 1962 in Brooklyn, New York geboren. Im Jahr 1985 absolviert er seinen B.A. an der State University of New York at Purchase. Drei Jahre später erhält er seinen MFA im Bereich der Fotografie an der Yale University. Crewdson nimmt mit seinen Werken an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Amerika, sowie in Europa teil. Zudem sind seine Arbeiten in zahlreichen Sammlungen vertreten. Zu den wichtigsten gehören hier das Museum of Modern Art und das Metropolitan Museum of Art, beide in New York, das San Francisco Museum of Modern Art, die Kadist Art Foundation in Paris, die Sammlung Alison & Peter W. Klein in Eberdingen-Nussdorf, sowie die Cal Cego - Colleccion de Arte Contemporaneo in Barcelona. Gegory Crewdson ist heute der Direktor der Graduate Studies in Fotografie an der Yale University School of Art.

Lee Lee Nam wurde 1969 in Damyang, Südkorea geboren. Am College of Fine Arts der Chosun University in Gwangju, Korea studierte er zunächst Bildhauerei, später dann Visuelle Kommunikation an der Graduate School an der Yonsei University in Seoul, Korea. Mit seinen Arbeiten ist er in zahlreichen internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen, zBsp. im ZKM Karlsruhe, auf der Gwangju Biennale oder im Seoul Arts Center Hangaram Museum, sowie in vielen Sammlungen, wie beispielsweise dem Gwangju Museum of Art vertreten.

Vernissage:
Samstag, 11. Mai 2013, 18.00 - 20.30 Uhr
Grußworte: Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner

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