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Einzelausstellung: Katja Pfeiffer - Rigging (vorbei)

1 September 2006 bis 18 November 2006
  Katja Pfeiffer - Rigging
Katja Pfeiffer
 
  Galerie Martin Mertens

Galerie Martin Mertens
Linienstraße 148
10115 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

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tel +49 (0)30 - 440 433 50
www.martinmertens.com


Die Ausstellung wurde, wegen des großen Interesses, vom 14.10.2006 auf den 18.11.2006 verlängert.

KATJA PFEIFFER

Katja Pfeiffer
(*1973 Karlsruhe) zeigt in ihrer ersten Einzelausstellung bei uns unter dem Titel Rigging Wandmalereien und Skulpturen.

Rigging stammt aus der Segelschiffahrt und bezeichnet alle Schiffsaufbauten, die zur Kraftübertragung nötig sind (Segel, Takelage, Masten usw.). Als Rigging bezeichnet man zudem das Aufhängen von Großplakaten oder das Hängen von Licht- und Tonanlagen im Veranstaltungsbereich.

In Bezug auf ihre Arbeit läßt sich unter dem Begriff Rigging Pfeiffers Vorliebe für das Provisorische, für Behelfsverbindungen, Attrapen und Absurdes, Baustellen und temporäre Konstruktionen verstehen.

Sie kann in ihrer Arbeit aus einem beträchtlichen Fundus an Bildern schöpfen, den sie im Laufe der Jahre angesammelt hat. Es sind hauptsächlich Fotos und Zeichnungen, die sie selbst angefertigt hat oder auch gefundenes Bildmaterial aus dem Internet oder den Printmedien, Berliner Stadtlandschaften und Filmsets.

Aus diesem Rohmaterial hat sie ein dichtes Vokabular einer eigenen Welt entwickelt und begreift dabei die einzelnen Arbeiten als Glieder einer einzigen Assoziationskette.

Of sind es Situationen zwischen Natur und Kultur, künstliche Naturen wie sie in Filmstudios zu finden sind oder vorgetäuschte Realitäten wie z.B. die Kulisse von Schinkels Bauakademie in Berlin, deren Gerüstkonstruktion sich als großes Wandbild über zwei Wände der Galerie erstreckt. Die zeitliche Begrenzung der Wandmalerei im Galerieraum entspricht der zeitlichen Begrenzung der verkleideten Gerüstkonstruktionen.
Das Provisorium ist Programm.

Für Pfeiffer spielt die Lösbarkeit und Flüchtigkeit der Verbindungen und Situationen eine große Rolle. So werden z.B. die geschichteten Bretter der kleinen Skulptur "der Abgrund" lediglich durch den Druck der verspannten Schrauben zusammengehalten.

Oft fügen sich überraschende Materialkombinationen zu Objekten zusammen, die zugleich verspielt und ernst erscheinen und deren Lesbarkeit viele Möglichkeiten im Spiel läßt.

"Seit ich vor inzwischen zwei Jahren nach Berlin gezogen bin, erstaunt mich die Baupolitik und -geschichte dieser Stadt. Sie besteht, wenn man genau hinschaut, eigentlich nur aus Lücken und Löchern, Gerüsten und Großplakaten und dem dahinter, darunter und daneben."

Eröffnung: Freitag, 01. 09. 2006, 18 Uhr
Ausstellungsdauer: 01. 9. - 14. 10. 2006



News
• zur Ausstellung erscheint eine Monotypie als Siebdruck mit dem Motiv des Wandbildes.

• Zur vorangegangenen Ausstellung von Felix Müller ist ein Katalog zum Preis von 15,- € und eine Siebdruckedition (Auflage 40 Expl.) für 50,- € incl. Katalog erschienen.

• Die Galerie zeigt auf der Preview Berlin (29.9.-3.10.) neue Arbeiten von David Adam, Antje Blumenstein, Felix Müller, Jim Harris, Matthias Kanter und Irene Mössinger
Eröffnung: Donnerstag, 28. September 2006 / Professional Preview: 14-18 Uhr / Vernissage: 18 - 22 Uhr

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