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Gruppenausstellung: RISS/LÜCKE/SCHARNIER A (vorbei)

23 November 2006 bis 10 Februar 2007
  Nikolaus Gansterer
Nikolaus Gansterer
Mnemocity II
"Mnemocity II", Papier, Holzpaletten, 360 x 300 x 300 cm
2006
 
  Galerie nächst St. Stephan - Rosemarie Schwarzwälder

Galerie nächst St. Stephan - Rosemarie Schwarzwälder
Grünangergasse 1/2
1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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tel +43-(0)1-512 12 66
www.schwarzwaelder.at


RISS/LÜCKE/SCHARNIER A

Konzept: Heinrich Dunst

Eröffnung
: 23. NOV 2006, 18 bis 21 Uhr

Einführung: Benedikt Ledebur, Philosoph, Wien 19.30 Uhr

Lecture-Performance: 11. JAN 2007, 19.30 Uhr Achim Lengerer: "while shooting a scene x…"

Ausstellungsdauer: 24. NOV 2006 - 10. FEB 2007

Mit Werken von John Baldessari, Konrad Bayer, Marcel Broodthaers, Rafal Bujnowski, Ernst Caramelle, Clegg & Guttmann, Heinrich Dunst, Rainer Ganahl, Nikolaus Gansterer, Louise Lawler, Achim Lengerer, Ján Mancuska, Christian Marclay, Michael S. Riedel, Ferdinand Schmatz, Peter Tscherkassky, Joëlle Tuerlinckx, Rémy Zaugg

Es besteht eine Disjunktion zwischen Sprechen und Sehen, zwischen dem Sichtbaren und dem Sagbaren: „Was man sieht, liegt nie in dem, was man sagt", und umgekehrt.
Gilles Deleuze, Foucault, Editions de Minuit, Paris 1986

Entwurf

Wie sieht jene Anordnungsform aus, die die Abstände und Disjunktionen zwischen dem Gesehenen und dem Gesagten zeigen möchte?

Welches Medium wäre ihr dienlich und welches würde versagen?

Wäre es ein Riss oder vielmehr ein Scharnier, das sich aus einer Lücke heraus bildet?

Ist es der Text, der sich im Bild erkennt, oder ist es das Bild eines Buches innerhalb des bewegten Bildes im Film?

Kann das Medium in dieser Gebrochenheit den vagen Schimmer der Selbstreferenz entfalten, kurz sein Außen wahrnehmen, in dem es ständig mit der Grenze und mit den Rahmen anderer Medienformen kollidiert?

Entlang welcher Bruchlinien und bis zu welchem Ort verliefen die Verkettungen subjektiver Gesten und Formulierungen?

Wie ließe sich jener Ort andeuten, für den es kein visuelles Äquivalent gibt?

Wie sieht jene Repräsentationsform aus, die ständig über ihre eigenen Bedingungen stolpert (stottert)?

Wie sieht jene Repräsentationsform aus, der es unmöglich ist, weder bei dem Sichtbaren noch bei dem Sagbaren stehen zu bleiben?

Heinrich Dunst, Sommer 2006

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