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Einzelausstellung: CUI GUOTAI: DECONSTRUCTION (?) (vorbei)

10 Februar 2007 bis 17 März 2007
  CUI GUOTAI: DECONSTRUCTION (?)
Cui Guotai, 'Nuke', 2006, Öl auf Leinwand, 180 x 290 cm
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


CUI GUOTAI: DECONSTRUCTION (?)

Eröffnung:

Februar 9. 2007, 19:00 - 21:00 Uhr

Ausstellung:
10. Februar 2007 - 17. März 2007

Venue:
ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Sophienstr. 21
10178 Berlin
Germany

Öffnungszeiten:
Tues - Fri 10 am - 1 pm, 2 pm - 6 pm
Sat 11 am - 6 pm

Deconstruction. Der Titel der neuesten Ausstellung mit Arbeiten des chinesischen Künstlers Cui Guotai in den Berliner Galerieräumen von Alexander Ochs wurde mit Bedacht gewählt. Dekonstruktion - das scheint ein zentrales Motiv im Schaffen Guotais zu sein: thematisch, aber auch formal.

Bekannt wurde Cui Guotai vor allem mit seinen beeindruckenden Architektur-Studien zum Niedergang der chinesischen Stahlindustrie, die in seinen großformatigen Darstellungen des baulichen Verfalls auf - im wahrsten Wortsinne - malerische Weise anschaulich wird. Eine beinahe schon altmodisch aufgefaßte Begrifflichkeit von 'Malerei' eignet sich besonders gut, um die Arbeiten Guotais zu beschreiben: Den Umgang mit Malwerkzeug und Farbe beherrscht er virtuos.

In seinen neuen Arbeiten, die zum Teil von Guotais zahlreichen Reisen - auch durch Europa - inspiriert wurden ('Eiffel Tower in the Rain', 2006), entwickelt der Künstler seine individuelle Bildsprache konsequent weiter. Und doch gelingt es ihm, den Betrachter zu überraschen. Denn in Guotais Bildern ist etwas in Bewegung geraten. Der Künstler dokumentiert nicht nur Zustände des Verfalls, sondern er scheint zugleich die Zeugen des einstigen technischen Fortschritts auf seine Art wieder zum Leben zu erwecken. Er erschafft Bilder voller Dynamik, die den Betrachter mitreißen - um ihn schließlich in einen Strudel der materiellen Auflösung zu ziehen.

Zugleich gelingt es dem Künstler, spannende historische Bezüge heraufzubeschwören. Der Aufstieg seiner Geburtsstadt Shenyang zum unumstrittenen Motor der chinesischen Stahlindustrie beispielsweise begann zur Zeit der japanischen Besatzung, und wurde schließlich durch jahrzehntelange Unterstützung seitens der Sowjetunion maßgeblich vorangetrieben. Ironischerweise jedoch war die Grundlage all dessen eine Kriegsbeute der besonderen Art: Kriegsgerät aus dem faschistischen Deutschland - Waffentechnik aus der Zeit des zweiten Weltkriegs. So sind die besondere Faszination, aber auch die etwas flauen Assoziationen, die Guotais sehr spezifische, ästhetische Umsetzung eines U-Boot-Motivs ('Nuke', 2006) im Betrachter hervorrufen mag, wohl keineswegs zufällig...

Für Bildmaterial und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Anke Mueller. Tel. +49 (30) 28391387mueller@alexanderochs-galleries.de

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