Language and login selector start
Language and login selector end

Einzelausstellung: FANG LIJUN: PLACES TO PLACES TO PLACES (vorbei)

6 Juni 2007 bis 14 Juli 2007
  FANG LIJUN: PLACES TO PLACES TO PLACES
Fang Lijun, 2007-5, oil on canvas, 270 x 720 cm
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


FANG LIJUN: PLACES TO PLACES TO PLACES

Eröffnung:

5. Juni 2007, 19 - 21 Uhr

Der Künstler wird anwesend sein

Ausstellung:


6. Juni - 14. Juli 2007

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10 - 18 Uhr
Samstag 11 - 18 Uhr

Es summt und brummt, wogt und tobt. In einem apokalyptisch aufgewühlten Himmel treiben die Wolken und wüten die Winde. Blitze zucken. Ohne räumliche Anhaltspunkte, ohne Orientierung zu finden wandert das Auge des Betrachters durch eine schier endlose, bewegte Himmelslandschaft, die in jeder Hinsicht den Bildraum aufzubrechen scheint. Einziger Fixpunkt: Himmelskörper der besonderen Art, kleine Käfer und geflügelte Gestalten, schwebend getrieben im tosenden Tumult der Himmelskräfte, strahlend in allen Schattierungen des Regenbogens. Scheinbar willkürlich in den explodierenden Raum geworfen, sind sie doch eingebettet in die großartig wilde Struktur dieser Schöpfung.
Vielschichtig und mysteriös wie eh und je, und von geradezu betörender Schönheit fesseln Fang Lijuns jüngste Arbeiten nicht nur das Auge. Die großformatigen Gemälde, aber auch neue Bronzeskulpturen, sind nun erstmalig in Deutschland in den Galerieräumen von Alexander Ochs zu sehen.

Durch die Öffnung des Systems in den 80er Jahren und vor allem durch die tragischen Ereignisse auf dem Pekinger Tiananmen Platz im Jahre 1989 sozialisiert, gehört Fang Lijun jener Generation chinesischer Künstler an, die zu Beginn der 90er Jahre in ihrer Arbeit in sehr unterschiedlicher Weise auf die gewaltsamen und einschneidenden Umbrüche in ihrem Heimatland reagierten. Fang Lijuns Werke lassen sich jedoch nicht auf einfache Inhalte reduzieren, weder politisch, noch gesellschaftlich. Im Gegenteil: Seine vielschichtigen Gemälde, Holzschnitte und Skulpturen scheinen sich jeder klaren Aussage und Deutung immer wieder zu entziehen.
Bekannt geworden durch Bilderserien wie die der berühmten 'Glatzköpfe', stellte Fang von Beginn an den Menschen in den Mittelpunkt seiner Schöpfung. Doch wo es Fang Lijun einst vorrangig um die Verortung des Individuums in der Welt und im Raum ging, scheint es ihm nun in noch viel grundsätzlicherer Weise um die Verortung des Individuums an sich zu gehen. Wo früher Menschen im Mittelpunkt seiner Werke standen, finden sich nun schillernde Insekten. Wo früher leere Situationen vorherrschten, tobt nun das Leben. Sturm und Aufruhr, die Gewalten einer mächtigen, aufgewühlten Natur.
Weite Himmelspanoramen öffnen sich, in denen wir neben den geflügelten Figuren kleiner Putti auch viele kleine Tiere entdecken: winzige bunte Käfer und Libellen, schimmernd in allen erdenklichen Farben. Fang legt sie in diesen Bildern an wie kleine Pretiosen, funkelnde und kostbare Edelsteine. Glänzend, schillernd und bunt werden sie von Fang gleichsam in den Rang von Individuen erhoben. Dabei bewahren sie jenen Rest eines Geheimnisses, der für Fang Lijuns Kunst so charakteristisch ist. Nicht greifbar, schwebend in einem schier grenzenlosen Bildraum - ohne Anfang, und ohne Ende.

Text: Anke Mueller, 2007

Bildmaterial und weitere Informationen erhalten Sie unter
+49 (30) 28391387 or info@alexanderochs-galleries.de



Upcoming events:
La Biennale di Venezia 2007
Everyday Miracles:Yin Xiuzhen
Pavilion P.R. China, Arsenale and Vergini Gardens

ShContemporary, Shanghai, September 6th - 9th 2007
ART FORUM BERLIN, September 29th - October 3rd 2007

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Sophienstr. 21
10178 Berlin
Germany

Fon: + 49 (0) 30. 283 91 387
Fax: + 49 (0) 30. 283 91 388

www.alexanderochs-galleries.de

  • ArtFacts.Net - Ihr erfahrener Kunst-Dienstleister

    Seit dem Start in 2001 hat ArtFacts.Net™ in Zusammenarbeit mit internationalen Kunstmessen, Galerien, Museen und Künstlern eine anspruchsvolle Künstlerdatenbank entwickelt.