Language and login selector start
Language and login selector end

Einzelausstellung: WANG YIN: PERMANENT MIRROR (vorbei)

24 November 2007 bis 19 Januar 2008
 
 
www.alexanderochs-galleries.com ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING
Besselstr. 14
10969 Berlin
Deutschland (Stadtplan)

E-Mail senden
tel +49 (0)30 - 24 00 866 80
www.alexanderochs-galleries.com


WANG YIN: PERMANENT MIRROR

Opening:

Friday, November 23rd 2007, 7 - 9 pm. The artist will be present.

Exhibition:
November 24th 2007 - January 19th 2008

Venue:
ALEXANDER OCHS GALLERIES BERLIN | BEIJING

Sophienstr. 21
10178 Berlin
Germany

Opening Hours:
Tues - Fri 10 am - 6 pm
Sat 11 am - 6 pm

Winter Break:
December 22nd 2007 - January 6th 2008

Ausstellung: 24. November - 19. Januar 2008

Dem Blick in den Spiegel kann man ausweichen, kann entscheiden in welcher Verfassung und wie lange man hineinschaut, anders verhalt es sich mit Traumen und Visionen. Nach der grosen Resonanz auf seine Ausstellungen im Hunan Provincial Museum in Changsha und dem Seoul Museum of Art (Korea) ladt der chinesische Kunstler Wang Yin (geboren 1964) zu seiner ersten Solo-Ausstellung im Westen. Die in Ol auf Leinwand gemalten Bilder des Kunstlers fuhren in sein inneres Spiegelkabinett.

Sein Studium der Malerei absolvierte Wang Yin (geboren 1964) an der Abteilung fur Buhnenbild des Zentralinstituts fur Theater in Peking. Die oftmals grob-pointillistisch gearbeiteten und auf Weitsicht angelegten Portraits, Stillleben, Wolkenstudien und Landschaften, die bis zum Anfang dieses Jahres entstanden, erinnern durchaus an Kulissen-malerei. Im Rahmen der aktuellen Berliner Ausstellung visualisieren die neuen Arbeiten Wang Yins eine Gratwanderung des kunstlerischen Konzeptes: perspektivisch verzerrt, geleiten die mit wesentlich feinerem Pinselstrich gemalten Szenerien in nahezu surrealistisch anmutende Konstellationen von Bildpersonal - der Kunstler selbst wird zum wiederkehrenden Akteur - und Umgebung.

Dem Mythos des autonomen Kunstlers oder Werks sprach Wang Yin in seinen fruheren Werken jedwede Gultigkeit ab. Konzeptuelle Konsequenz seiner skeptischen Haltung war z. B. die Zusammenarbeit mit traditionellen Auftragsmalern. So wurden z. B. die Bilder der Flower-Serie teilweise oder ganzlich von ungenannten kommerziellen Malern gestaltet, die sich auf Volks-kunst oder Landschaftsmalerei spezialisiert haben.

Wangs Arbeiten lassen die Genres der Malerei Revue passieren. Der Kunstler trennt diesbezuglich nicht zwischen westlicher und chinesischer Tradition. Indem er typische Bildthemen durch seine offenkundig achtungslose Rezeption verunstaltet, fordert er zu einer Neubestimmung des Mediums auf. Die Zeiten, in denen Maler reprasentative Portraits, meditative Stillleben oder arkadische Landschaften produzierten, Klischees, wie das von der Naturverbundenheit des Malers bedienten oder sogar fur Propagandazwecke eingespannt wurden, sind Teil der Kunstgeschichte, nicht aber der Gegenwart.

Die Spiegelmetapher im Ausstellungstitel verweist auf die Sphare, in der sich Wang Yin mit seinen neuen Arbeiten bewegt. Es sind die kaum in Worte zu fassende Traumbilder, die sich einer auseren Logik entziehen. Da werden Baume zu schlanken Frauengestalten, wird ein Flussbett zur Wegstrecke, erscheint der Erdball am Horizont.

WANG YIN: PERMANENT MIRROR Pressetext als pdf-Datei 42,5 KB

  • ArtFacts.Net - Ihr erfahrener Kunst-Dienstleister

    Seit dem Start in 2001 hat ArtFacts.Net™ in Zusammenarbeit mit internationalen Kunstmessen, Galerien, Museen und Künstlern eine anspruchsvolle Künstlerdatenbank entwickelt.