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Gruppenausstellung: Isidro Blasco - Tim White-Sobieski (vorbei)

15 Mai 2007 bis 14 Juni 2007
  Isidro Blasco
Isidro Blasco
Blasco-Backyard with Building
"Blasco-Backyard with Building", Holz/Fotografie, 93 x 73 x 43 cm
 
www.hilger.at hilger contemporary

hilger contemporary
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A-1010 Wien
Österreich (Stadtplan)

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PRESSEINFORMATION

Tim White-Sobieski - deconstructed reality
Isidro Blasco

Eröffnung:
Dienstag, 15. Mai 2007, 19.30 Uhr
Die Künstler sind anwesend.
Die Ausstellung dauert bis. 14.Juni 2007.

Der spanische Künstler Isidro Blasco (geb. 1962 in Madrid, Spanien), der seit 1996 in New York lebt, ist am besten bekannt für seine Installationen und Foto-Skulpturen, sowie digitalen Fotografien, die er auf Strukturen aus Holz und Schaum montiert, welche von Architektur und Kubismus beeinflusst sind. Seine dreidimensionalen Konstruktionen bauen Innenräume nach, und seine jüngsten Arbeiten nehmen die Außenwelt, Außenräume ins Visier, die er aus der New Yorker Cityscape herausschält. Er verbindet Architektur, Fotografie und Installationen mit den zentralen Themen von Vision und Wahrnehmung und setzt sie zu physikalischen Experimenten in Bezug. Die Motive seiner neuesten Arbeiten lassen diese Angst vor dem derzeitigen politischen Klima erkennen, sowie die Reaktion auf die allabendlichen Nachrichten. So sprossen Firmenbüros auf den Dächern von Stadthäusern und dünne Streifen Holz ersetzen Gebäude, die in seiner verquerten Fantasie aus dem Bild herausragen. Gleichzeitig verdunkeln Wolken- und Rauchschwaden den Himmel - als unheilvolle Erinnerung an 11/9 und das heutige Zeitalter der Angst.

Die Installation Deconstructed Cities / Deconstructed Reality (2001 - 2006) von Tim White-Sobieski (geb. 1976 in der USA) umfasst derzeit 4 Drucke und eine 4-Kanal-Videoprojektion. Die ca. 30 großformatigen Fotografien mit dem Schwerpunkt „Großstadt" zeigen unter anderem London, Paris, Berlin, Tokio, New York, Los Angeles, San Francisco, Rio de Janeiro. Durch die Analyse der menschlichen Umwelt und deren architektonischem Gegenstück, der Städte, werden im Video Bilder von New York City, auf großformatige halb-transparente Acrylleinwände projiziert, „entkonstruiert" und zu einer neuen virtuellen Realität zusammengesetzt.

Deconstructed Reality spiegelt auch die Ungewissheit des Künstlers wider. In der Annahme, dass man die Realität nicht kennen kann, betont er die Fragmentierung der Realität. Für White-Sobieski bedeutet die Wahrnehmung der Realität eine Konstruktion und/oder ein Spiel, und während intellektueller oder emotionaler Krisen fällt seine Realität „entkonstruiert" auseinander. Diese Serie ist ganz und gar postmodern, da sie das Medium Kunst - permanent und transzendental - in Vielfalt und Anonymität verwandelt. Das Video hält das Publikum in den Transformationen der Bilder fest und macht sich die Avantgarde des zertrümmernden Ansatzes zu Eigen (wie das schon vor langer Zeit in den Werken von Duchamp und Warhol zu finden war).

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