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Hilger modern

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Private Galerie
 
Vernissage Alfred Hrdlicka – Skulpturen Albertinaplatz 30.7.08
 
Alfred Hrdlicka , Inkarnation, 1994/1996, 175x75x65 cm
Alfred Hrdlicka , Inkarnation, 1994/1996, 175x75x65 cm
  Sehr geehrte Damen und Herren,

Vernissage 30.07.08

Alfred Hrdlicka - Skulpturen
30. Juli 17.00 Uhr
Wien 1, Albertinaplatz
Eröffnung Dompfarrer Toni Faber, Alfred Hrdlicka ist anwesend.
Die Ausstellung dauert bis 21. September 08.

anschliessend

Alfred Hrdlicka: Der Titan und die Buehne des Lebens
Kuenstlerhaus 19h, Karlsplatz 5, Wien 1
30.Juli -21. Sept. 2008

Alfred Hrdlicka: The Titan and the Theatre of Life
Kuenstlerhaus 7pm, Karlsplatz 5, 1010 Vienna
30 July -21 Sept. 2008

Alfred HRDLICKA 80 Jahre

Anlaesslich des 80. Geburtstages Alfred HRDLICKA praesentieren die KÖR Kunst im oeffentlichen Raum und die Galerie Ernst Hilger die Ausstellung "Skulpturen" auf dem Albertinaplatz mit zentralen Arbeiten seines bildhauerischen Schaffens. Die Arbeiten auf dem Albertinaplatz sind bis 21. September 2008 zu besichtigen.

Alfred HRDLICKA wurde 1928 in Wien geboren. Von 1946 bis 1957 studierte er an der Akademie für bildende Kuenste Wien Bildhauerei (bei Wotruba) und Malerei (bei Guetersloh). 1960 hatte er seine erste Ausstellung in Wien und 1964 repraesentierte er Oesterreich auf der 32. Biennale von Venedig. Bis 1996 hatte HRDLICKA Lehrauftraege an den Akademien fuer bildende Kuenste in Hamburg, Stuttgart und Berlin sowie an der Universitaet fuer angewandte Kunst in Wien. Er lebt und arbeitet in Wien.

Menschliches Leid und Unterdrueckung in ihren mannigfaltigen Formen waren bzw. sind zentrale Themen im Schaffen von Alfred HRDLICKA. Die permanente Praesenz von Gewalt und deren Auswirkungen in der Menschheitsgeschichte wird in den gezeigten Skulpturen, die inhaltlich einen zeitlichen Bogen von der antiken Mythologie bis zu den Ereignissen des 20. Jahrhunderts spannen, deutlich gemacht. Sie stehen somit im direkten Kontext zu dem denkwuerdigen Platz mit dem "Mahnmal gegen Krieg und Faschismus (1983-91)" - einem der Hauptwerke von Alfred HRDLICKA und ein bedeutendes Dokument fuer die Stadt Wien und ihre Geschichte.

Bis 1961 lebte Alfred HRDLICKA von Gelegenheitsarbeiten. Nach seiner ersten Ausstellung im Jahr 1960 erregte sein Werk (Skulpturen, Malerei und Radierungen) durch seine Revolution gegen die Abstraktion in der Kunst oeffentliches Interesse. Die Hauptthemen in HRDLICKAS kuenstlerischem Dialog sind Referenzen zur Geschichte, politische Polemik oder Sexualitaet. Seine Skulpturen sind meist saeulenartige Figuren, sie sind Allegorien von heroischen Kaempfern oder stellen Unterdrueckung, Schmerz und Leiden dar. Sie reflektieren seine Studien über Qual, Angst, Bedrohung und Folter und die Auswirkungen der Gefuehle auf das menschliche Erscheinungsbild. Seine Werkzyklen (Radierungen, Zeichnungen und Malerei) behandeln Themen wie Sexualitaet und Verbrechen (Martha Beck, Haarmann), Krieg und Revolution mit deren Gewaltgraeuel (Franzoesische Revolution, Revolution 1848, 20. Juli 1944) und setzen sich mit renommierten Persoenlichkeiten aus der Kunst- bzw. Kulturgeschichte (Richard Wagner, Auguste Rodin, Titian, Piet Mondrian) auseinander. Zu seinen weiteren wichtigen Arbeiten zaehlen Buehnenbilder, wie zum Beispiel "Faust I +II" (1982) fuer das Bonner Schauspielhaus, "Luigi Nonos Intolleranza" 1960 in Stuttgart (1992), "Koenig Lear" im Schauspielhaus Koeln (1994), "Ring des Nibelungen" in Meiningen (2001) und 2002 "Der Koenig Kandaules" im Kleinen Festspielhaus, Salzburger Festspiele.

Ein Grossteil dieser Arbeiten zur Buehne sind in der gleichzeitig stattfindenden Ausstellung "Alfred HRDLICKA: Der Titan und die Buehne des Lebens" (30.Juli, 19.00h -21. Sept. 2008) im Kuenstlerhaus (Karlsplatz 5, 1010 Wien) zu sehen.
 
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