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Hilger modern

Hilger modern

Private Galerie
 
ART BRUSSELS 2010
 
Anastasia Khoroshilova, Trees 1, 2009 c-print on dibond 120 x 96 cm
Anastasia Khoroshilova, Trees 1, 2009 c-print on dibond 120 x 96 cm
  ART BRUSSELS 2010 – presented artists: IAN BURNS, ANASTASIA KHOROSHILOVA, SARA RAHBAR at booth 1A-14

Dates
From Friday 23 April till Monday 26 April 2010
Preview & Vernissage 22 April (by invitation only)

Opening hours
Preview 22 April: 12 – 4 pm (by invitation only)
Vernissage 22 April: 4 pm – 10 pm (by invitation only)
23 - 26 April: 12 am till 7 pm

Venue
Brussels Expo - Halls 1 & 3
Place de Belgique, 1
BE-1020 Brussels

Galerie Ernst Hilger at booth 1A-14

Im Oktober 2009 umsegelte der Künstler Ian Burns gemeinsam mit einer Gruppe von Künstlern und Wissenschaftern den Spitsbergen Archipel. Berichte in Fernsehen und Internet befassen sich mit der arktischen Wildnis und beeinflussen unser Bild von dieser Region der Erde. Die Erfahrungen, die Burns in der Arktis gemacht hat, setzt er, frei von stereotypen Annahmen, künstlerisch um. Die Art und Weise wie er die Arbeiten präsentiert, hat nichts mit konventionellen Darstellungsmethoden zu tun. Die Galerie Ernst Hilger freut sich die künstlerischen “Ergebnisse”, die dieser Reise entsprungen sind und auf diese Bezug nehmen, auf der Art Brussels 2010 präsentieren zu können. Der Künstler Ian Burns wurde in Australien geboren, lebt und arbeitet in New York. Er machte seinen MFA am Hunter College in New York, seinen PHD absolvierte er an der Griffith University in Brisbane.

Sara Rahbar wurde 1976 in Teheran geboren, floh aber aus ihrem Heimatland während der Zeit des ungeheuren Umbruchs, der auf die Revolution im Iran und mit dem Beginn des Kriegs zwischen Iran und Irak folgte. Die Künstlerin entwickelt diese Distanz, diese Nähe, auf der Basis ihrer Erinnerungen, ihrer Sehnsüchte und ihrer Apathie, welche durch die doppelte Entwurzelung Spannungen hervorruft. Rahbar studierte in London und New York und arbeitet nun zumeist entweder in Teheran oder New York. Durch dieses Pendeln wurden apokalyptische Erinnerungen revidiert, für die sie traditionelle Materialien zu prototypischen Geweben verarbeitet, in die sie ihre nationale Zugehörigkeit einwebt. Die Fahne – das Symbol für ideologische und nationalistische Gewalt – war und ist eines der Schwerpunkte ihrer als Collage gestalteten Konversationen und Streitfragen (Text in Auszügen, Shaheen Merali, Kurator).

Alle Arbeiten von Anastasia Khoroshilova beschäftigen sich mit realen Lebensbedingungen und mit Menschen als Mitglieder einer gewissen Form von Gemeinschaft - sei es aufgrund von sozialen oder geographischen Umständen. Der Baum ist eines der ursprünglichsten Elementen der visuellen Kultur, der grundlegende, binäre und doppeldeutige Bedeutungen symbolisiert, wie Leben – Tod, Himmel – Erde. Diese Bedeutungen verschwinden nicht im Laufe der Geschichte, sondern bleiben bestehen - in Form offener oder verborgener Botschaften, die sich jedes Mal, abhängig von Zeit und kulturellen Kontext, transformieren. Dies bezieht sich auch auf die visualisierten Formen. Auf Khoroshilovas Bitte haben die Studenten einer Hochschule für „Menschen mit eingeschränkten physischen Möglichkeiten“, (offizielle Bezeichnung in Russisch), die ein anderes Kommunikationssystem benutzen (Klasse für taubstumme Schauspieler), versucht in Formen der Bühnenplastizität, ihre eigene Vision der authentischen Ursprüngen des Menschen darzustellen. Zum Hintergrund dieses Experiments ist die alltägliche urbane Landschaft einer Großstadt geworden, die gegen alle Erwartungen, diesen Versuch sehr organisch aufgenommen hat.
 
www.hilger.at
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