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VOLTAshow

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Kunstmesse
 
VOLTA7 kehrt zum zweiten Mal zur Dreispitzhalle zurück (17.5.2011)
 
  VOLTA hat ihren kuratorischen Schwerpunkt der auf 70 Ausstellern konzentrierten Messe mit hauptsächlich Einzel- und Zweierausstellungen weiter verstärkt. In ihrer siebten Auflage, kehrt die der topaktuellen Kunst gewidmeten Basler Messe vom Montag 13. Juni bis Samstag 18. Juni in die Dreispitzhalle zurück.

Das diesjährige Kuratorenteam – bestehend aus Jacopo Crivelli Visconti, Kritiker und Kurator aus São Paulo, Christoph Doswald, Kunstkritiker und Kurator aus Zürich, Jasper Sharp, Kurator und Schriftsteller aus Wien, sowie Francesco Stocchi, Kurator aus Rom Wien – wählte aus hunderten von eingegangenen Bewerbungen 70 gezielte, frische Positionen aus (darunter 57 Galerien aus Europa und 8 aus USA, sowie Positionen aus Südamerika, dem Mittleren Osten, Asien und Kanada).

Von der grossen Resonanz angeregt, auf welche die Einzelpräsentationen und sorgfältig bedachten Ständen der vorangegangenen Auflagen bei Sammlern und Kuratoren gestossen sind, hat das Kuratorenteam ein neues Konzept für VOLTA7 ausgearbeitet. Dabei wurde, um ein besseres Verständnis des unterschiedlichen künstlerischen Schaffens zu vermitteln, ein stärkerer Akzent auf einzelne Künstlerpräsentationen oder auf Standkonzepte, die Arbeiten zweier Künstler in einen Dialog zueinander setzen, gelegt. Von den 70 ausstellenden Galerien präsentieren 16 Einzelausstellungen, 35 konzentrieren sich auf Dialoge zwischen Künstlern, und 19 Galerien haben kleine, intime Ausstellungen mit 3, maximal 4, Künstlern kuratiert. Zusammen mit der Reduktion der Ausstelleranzahl wird das beabsichtigte Resultat ein deutlich konzentriertes Event, weniger eine Handelsmesse sondern viel mehr eine Anzahl von kleinen Ausstellungen.

Während viele Künstler von den Galerien in einen Dialog miteinander gebracht werden, gibt es auch Künstlerbeispiele, die dauerhaft als Duo arbeiten, wie zum Beispiel die türkischen Künstler Özlem Günyol + Mustafa Kunt (präsentiert von Heike Strelow, Frankfurt), oder die Brasilianischen Künstler João Castilho und Pedro Motta (Celma Albuquerque, Belo Horizonte), die an spezifischen Projekten zusammenarbeiten.

Einige Galerien haben mit ambitionierten Installationen oder mehrfacher Umhängung während des Messeverlaufs auf das neue kuratorische Konzept reagiert – so zum Beispiel Paolo Maria Deanesi (Rovereto), die mit Diango Hernandez und Jacopo Mazzonelli loslegt, oder Nusser & Baumgart (München), die ihre Zweierausstellung mit M ichael Wesely/Benjamin Bergmann eröffnet und alle zwei Tage ändert, womit VOLTA7 ein Ausstellungsort für wiederholte Besuche wird.
Verschiedene Künstler, die für die Ausstellung vorgesehen sind, wurden vor kurzem, nach ihrer Selektion von dem Kuratorenteam, mit Preisen ausgezeichnet, wie z.B. der Fotograf Thorsten Brinkmann (artfinder Galerie | Mathias Güntner, Hamburg), der in Leipzig basierte Maler Jochen Plogsties (ASPN, Leipzig), und der in Frankfurt basierte Amerikanische Konzeptkünstler Adrian W illiams (VOGES Galerie, Frankfurt). Unterdessen hat sich LARMgalleri (Kopenhagen) das gewaltige Unterfangen einer Einzelausstellung pro Tag vorgenommen, bei dem sie mit neuen Werken des italienischen Künstlers Nicola Samori eröffnen, dessen Beteiligung am italienischen Länderpavillon an der kommenden 54. Biennale in Venedig neulich angekündigt wurde.
 
voltashow.com
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