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L.A. Galerie – Lothar Albrecht

Private Galerie
 
"Zufällige Übereinstimmung"
 
  Am 7. September eröffnet das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung "Megalopolis Shanghai" von Horst und Daniel Zielske. Als Pressefotos stellt das Museum zwei Bilder bereit, die große Ähnlichkeit mit den Arbeiten "Shanghai 2001, # 57" und "Shanghai 2001 # 65" aus dem Werk "Neontigers" von Peter Bialobrzeski aufweisen. "Neontigers" wurde 2003 mit dem World Press Award in der Kategorie "Kunst" ausgezeichnet. Das Buch, erschienen ursprünglich im Hatje Cantz Verlag, wurde später mit zahlreichen internationalen Preisen bedacht, ist in der zweiten Auflage immer noch lieferbar und wird weiterhin international und national gut verkauft. Die Ausstellung im Hamburger Museum der Arbeit haben im Jahr 2004 mehr als 10.000 Menschen besucht. Mittlerweile sind die Bilder aus "Neontigers" auf allen fünf Kontinenten ausgestellt und rezensiert worden. "Shanghai 2001 # 65" hängt auf der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig. Die Fotografien sind weltweit in renommierten Magazinen veröffentlich worden, das Kunstmagazin "ART" widmete der Arbeit eine große Strecke, und auch die "New York Times" besprach die Ausstellung auf deiner Dreiviertelseite.

Horst und Daniel Zielske hatten Kenntnis von der Arbeit und auch den einzelnen Fotografien, da sie Peter Bialobrzeski vor ihrer ersten Reise nach Shanghai anriefen und um kollegiale Tips baten, die er ihnen auch kollegial gab.

Nachdem Peter Bialobrzeski darauf aufmerksam wurde, dass vom Museum für Kunst und Gewerbe Pressebilder zirkulierten, die große Ähnlichkeit mit seiner Arbeit aufwiesen, bat er das MKG darum, die Bilder aus der geplanten Ausstellung herauszunehmen. Die Fotografien "Nanpu Bridge, Shanghai 2002" und "Xuhui II, Shanghai 2005" der Zielskes weisen in Ausschnitt, Farbe und Licht auch für einen Laien eine klar erkennbare Ähnlichkeit mit der Arbeit von Peter Bialobrzeski auf, die ästhetisch und inhaltlich als originäre Äußerungen auf dem internationalen Kunstmarkt spätestens seit der Ausstellung in Hamburg und der Buchveröffentlichung im Jahr 2004 präsent und bekannt ist.

Vater und Sohn Zielske vertreten allerdings eine andere Auffassung. Ihr Credo entnehmen wir der Pressemitteilung des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg in der es heißt:

"… eine mögliche Erklärung: Augenblicke gibt es ohne Zahl - gute nur wenige. Zu wissen,

wann der eine kommt, der alleine zählt, das ist das Geheimnis von Horst und Daniel Zielske".

Vor soviel Mystik ziehen wir den Hut. Einfach nachzuschauen, wo andere sich hinstellen, wäre auch wirklich zu einfach gewesen.

L.A. Galerie, Frankfurt, Germany
Laurence Miller Gallery, New York, USA
Hatje Cantz Verlag, Ostfildern, Germany

3. September 2006
 
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