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Gerhard Richter wehrt sich gegen Vollmers Vorwürfe

Der in einer ART-Umfrage unter internationalen Kunstexperten zum wichtigsten lebenden Künstler gekürte Maler Gerhard Richter wehrt sich gegen die Vorwürfe der Bundestags-Vizepräsidentin Antje Vollmer, sein in den deutschen Nationalfarben gehaltenes Gemälde für das Besucherfoyer des Berliner Reichstages sei Scharlatanerie. Nach Richters Meinung müsse Frau Vollmer "übernatürliche Gaben besitzen", denn sie habe das Bild kritisiert, ohne es überhaupt zuvor gesehen zu haben. Richter schuf etwa 20 Meter hohe spiegelnde Glasfarbflächen in Schwarz, Rot und Gold und griff außerdem die Giebelinschrift des Gebäudes "Dem Deutschen Volke" auf.

Im gleichen Gespräch mit dem Kunstmagazin ART, dem ersten Interview Richters seit sechs Jahren, zeigte sich der in Köln lebende Künstler auch zunehmend besorgt über die "schwindende Bedeutung der Kunst". Richter meinte, es sei "beängstigend", daß die Rolle der Kunst "zunehmend von Unterhaltung und Klamauk besetzt wird".

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