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Berlin ist größter Galerienstandort in Europa

Berliner Landesverband der Galerien dokumentiert in einer Umfrage zum Wirtschafts- und Kulturfaktor Berliner Galerien das prosperierende Galeriengewerbe in der Hauptstadt

Wirtschaftspolitische Vorstellungen des Landesverbandes Berliner Galerien zur Situation Berliner Galerien – Bewertung und Perspektiven zum Aufbau des Standortsegments „Kunstmarkt Berlin“

VORBEMERKUNG

Berlin als inoffizielle „Kulturhauptstadt Europas“ verdankt seinen Ruf nicht nur den zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und den subventionierten Veranstaltern, sondern in erheblichen Maße dem privaten Engagement der 284 Galerien für zeitgenössische Kunst in der Stadt.

Den gewichtigen Kultur- und Wirtschaftfaktor Berliner Galerien der Berliner Öffentlichkeit und den politischen Entscheidungsträgern anhand von nüchternen Zahlen nachzuweisen - und Handlungsvorschläge aufzuzeigen und einzufordern – war für den Landesverband Berliner Galerien der Anlass für eine Galerienumfrage, die Ende 2002 bis Anfang 2003 durchgeführt wurde und dessen Ergebnisse hier vorgelegt werden.

Befragt wurden 284 kommerzielle Galerien in Berlin, die hauptberuflich in der Vermittlung der Kunst des 20. Jahrhunderts und der zeitgenössischen Kunst tätig sind. Alle Galerien verfügen über regelmäßige Öffnungszeiten bei freiem Eintritt, geeignete Ausstellungsflächen und eine professionelle Leitung.

Erste wichtige Erkenntnis der Aussendung ist:

BERLIN IST IN EUROPA DER QUANTITATIV FÜHRENDE GALERIENSTANDORT!


AUSWERTUNG

BERLINER GALERIEN ALS KULTURFAKTOR

In der durchgeführten Umfrage wurde in differenzierten Bereichen ermittelt:
Gesamt (284 Galerien) pro Galerie


AUSSTELLUNGSFLÄCHE 33.000 qm 116 qm
LAGERFLÄCHE 24.400 qm 86 qm
AUSSTELLUNGEN IM JAHR 1.988 7
AUSGESTELLTE KÜNSTLER 4.260 15
BESUCHERAUFKOMMEN 1.09 Mio. 3.840
DAVON NICHT AUS BERLIN 436.000 1.536
KATALOGPRODUKTIONEN 568 2
QUALIFIZIERTE ARBEITSPLÄTZE 432 1,5
MESSEN 62 Berliner Galerien nehmen an nationalen und
Internationalen Kunstmessen teil (insgesamt 130
Auftritte)



BERLINER GALERIEN ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR

Als Kostenfaktoren spezifiziert wurden in der Umfrage differenziert erfasst:
Gesamt pro Galerie

PERSONAL (OHNE INHABER) 8.520.000 € 30.000 €
GALERIERÄUME 6.461.000 € 22.750 €
LAGERKOSTEN 1.232.000 € 4.338 €
MESSEKOSTEN 3.033.000 €
AUSSTELLUNGSKOSTEN
(Transport/Versicherung/Reisekosten/Bewirtung/
Übernachtung/Druckerzeugnisse/Kataloge/
Werbung/Installation/Auf- und Abbau/ Archiv/
Fotografen/Computer/Telefon/Porto/Internet/
Bürobedarf) 7.867000 € 22.700 €

Summe Gesamt 27.113.000 € 95.468 €


BEWERTUNG

BERLINER GALERIEN ALS KULTURFAKTOR


Die Galerien in Berlin verfügen über rund 57.400 qm Ausstellungs- und Lagerflächen, die sie auf eigene Kosten ausschließlich für die Präsentation von Kunst des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kunst bereithalten. Dies bedeutet einen nicht unerheblichen Teil der gesamten Ausstellungsfläche für Kunstdarstellungen im öffentlichen Leben in der Hauptstadt.

In diesen Ausstellungsräumen finden jährlich annähernd 2.000 Ausstellungen mit überwiegend zeitgenössischer Kunst statt.

Von den Berliner Galeristen werden über 4.000 Künstler aus dem In- und Ausland betreut und vertreten. Damit leisten die Berliner Galerien einen wesentlichen Beitrag zum internationalen Kulturaustausch und wirken darüber hinaus als kultureller Verstärker für die internationale Außenwirkung der Stadt Berlin.

Die Berliner Galerien werden jährlich von über 1.000.000 Besuchern frequentiert und tragen damit wesentlich zur Auseinandersetzung der Berliner Bürger mit zeitgenössischer Kunst bei.
Interessanterweise sind fast die Hälfte der Besucher nicht in Berlin ansässig und kommen aus anderen Bundesländern bzw. nicht unerheblich aus europäischen und außereuropäischen Ländern. Dies bedeutet nicht nur eine enorme Aufmerksamkeit am kulturellen Leben in Berlin und Deutschland durch auswärtige Besucher sondern auch große wirtschaftliche Auswirkungen für die Stadt durch den attraktiven Kulturfaktor.

Die große Anzahl von künstlerischen Katalogproduktionen bestätigen und verstärken die kulturelle Wirkung der Stadt Berlin mit ihren ganz spezifischen Eigenschaften, die oft gerade von zeitgenössischen Künstlern sensibel, differenziert und widersprüchlich reflektiert werden und den Standort Berlin attraktiv machen und halten.

Der Auftritt von über 60 Berliner Galerien auf nationalen und internationalen Messen mit insgesamt 130 verschiedenen Messepräsenzen in „Botschafterfunktion“ kann in diesem Zusammenhang nicht hoch genug bewertet werden. Auch ihr privates Engagement stärkt und festigt das derzeitige Image Berlin als interessante kulturelle Metropole in Europa.


BEWERTUNG

BERLINER GALERIEN ALS WIRTSCHAFTSFAKTOR

Ein wesentlicher Faktor für das derzeitige positive Image der Stadt Berlin im In- und Ausland ist die kreative und breite Berliner Galerien- und Kunstszene, die z.B. – ein kulturelles Novum in Europa – die innerstädtischen Bezirke entwickelt, kreativ bewohnbar und damit wirtschaftlich profitable gemacht hat und damit wesentlich zur großen Attraktivität von Berlin beiträgt.

Die Präsenz Berliner Galerien an nationalen und internationalen Kunstmessen belastet deren Budgets im Jahr mit über 3 Millionen Euro. Sie erfüllen mit ihrem privaten Engagement immer auch eine „Botschafterfunktion“ für die Stadt Berlin und leisten einen beachtenswerten Beitrag zum positiven Erscheinungsbild einer kulturellen Metropole, die z. Z. im internationalen Ranking der kulturellen Städte hinter New York liegt.


In den Berliner Galerien sind festangestellt über 400 Mitarbeiter – neben vielen Zeitkräften – als qualifizierte Arbeitskräfte beschäftigt, für die Abgaben gezahlt werden und die insgesamt mit über 8.500.000 Millionen Personalkosten zu Buche schlagen. Nicht berücksichtigt sind Arbeitsplätze, zu deren Sicherung die Galerien mit beitragen, wie etwa Druckereien, Speditionen, Hotel- und Gaststättengewerbe, Journalisten, Computerspezialisten, Haus-verwaltungen etc.

Die Berliner Galeristenszene: ein großer Konzern, der über 4.000 Künstler in „Lohn und Brot“ hält und maßgeblich zur Wertschöpfung der Stadt beiträgt.

Die fast 60.000 qm große Galerien- und Lagerfläche, die von den Berliner Galerien genutzt werden, sind nicht nur stadtentwicklungspolitisch wichtig – sie generieren oft stadtspezifische Brachen – sie tragen auch zur Verringerung des Leerstandes bei. Fast 8.000.000 Millionen Euro werden hierfür von den Galeristen jährlich investiert.


RESÜMEE

Perspektiven für die Berliner Kultur- und Wirtschaftspolitik

Die hier vom Landesverband Berliner Galerien vorgelegten Umfrageergebnisse belegen ausdrücklich den positiven Kultur- und Wirtschaftsfaktor privaten, wirtschaftlichen Engagements Berliner Galerien.

Die ermittelten Zahlen bestätigen eindrucksvoll einen der wichtigsten – wenn nicht den wichtigsten – Standortfaktor, den die Stadt Berlin zurzeit in der Außenwirkung vorzuweisen hat.

Verantwortungsvolle Kultur – und Wirtschaftspolitik muss sich diesen Faktor zunutze machen und ein einmal erfolgreiches Segment sinnvoll weiter entwickeln.

Die allgemeine wirtschaftliche Lage auch und gerade in Berlin erlaubt es nicht, sich auf diesem einmal erworbenen Image auszuruhen. Zu alarmierend sind die Signale im Rahmen der Spar- und Subventionskürzungsdebatten, die auch die kreative Klientel angreifen, ohne sinnvoll gegenzusteuern. Der Kunstmessestandort und das enorme Potential privat-galeristischer Aktivitäten drohen auch aufgrund mangelnder wirtschaftspolitischer Phantasie verspielt zu werden.

Dennoch: Die Kulturstadt Berlin ist - und wird immer mehr -eine der zukünftigen Metropolen Europas. Zutrauen und Mut auf dem Weg, ist zu fordern. Doch den wichtigen kulturellen und wirtschaftlichen Gestaltern darf nicht auf halbem Weg die Luft ausgehen, will die Stadt Berlin diese mögliche Perspektive nicht verspielen.

Kultur- und Wirtschaftspolitik kann hier flankierend unterstützend eingreifen.

Der Landesverband Berliner Galerien hat sich eingehend mit dieser Situation beschäftigt und stellt hier seine wirtschaftspolitischen Vorstellungen in dem Papier
„Bewertung und Perspektiven zum Aufbau des Standortsegments – Kunstmarkt Berlin –„
vor. Die Vorstellung ist vorrangig eine zielgerichtete Wirtschaftsförderpolitik, die keineswegs ein Rufen nach Subventionen darstellt, sondern im Grunde eine „Milchmädchenrechnung“ ist, denn:
die Aktivitäten der Galerien akquirieren immer wieder zu einem nicht unerheblichen Teil auswärtige Kundschaft und erhöhen damit u.a. das gesamte Steueraufkommen der Stadt.

Den „größten Galerienstandort Europas“ substantiell zu erhalten und qualitativ weiter zu entwickeln, ist das Ziel der Vorschläge des Landesverbandes Berliner Galerien. Das Gespräch darüber sollte endlich beginnen!


Wirtschaftspolitische Vorstellungen des Landesverbandes Berliner Galerien zur Situation Berliner Galerien – Bewertung und Perspektiven zum Aufbau des Standortsegments „Kunstmarkt Berlin“
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THESENPAPIER des LVBG an den Berliner Kultur- und Wirtschaftssenator vom Herbst 2002

Eines der wichtigsten Argumente in der Standortdiskussion der Stadt Berlin ist das positive kulturelle Image der Stadt im In- und Ausland. Maßgeblichen Anteil daran hat die kreative und breite Berliner Galerienszene, die z.B. – ein kulturelles Novum in Europa – die innerstädtischen Bezirke „Mitte“ , „Prenzlauer Berg“ in den letzten 1O Jahren „trockengewohnt“ hat und damit – im Verbund mit der vielfältigen Museumslandschaft - wesentlich zur großen Attraktivität von Berlin beiträgt.

Eine gerade vom Landesverband Berliner Galerien gestartete Umfrage zum „Wirtschaftsfaktor Berliner Galerien“ wurde nach Prüfung der standesrechtlichen Voraussetzungen an 35O Galerien verschickt. Die Umfrage belegt:

Berlin ist der führende Galerienstandort in Europa.

Die zunehmende Bedeutung Berlins für nationale wie internationale Künstler/innen ist signifikant und trifft auf eine sich immer stärker professionalisierende Berliner Galerienszene.

Die sich positiv entwickelnde Berliner Kunstmesse ART FORUM als Messe für hauptsächlich junge zeitgenössische Kunst bestätigt und verstärkt diese Tendenzen.


Im Gegensatz zu diesen eindeutig positiven Entwicklungen und Perspektiven hat der Galerien-Standort Berlin dennoch mit besonderen Problemen zu kämpfen:

- Die besondere Situation der geteilten Stadt hat historisch zum Aderlass der Käufer- und Sammlerklientel geführt. Berliner Galerien erzielen noch heute höchstens ein Drittel ihres Umsatzes mit Berliner Kunden. Im Vergleich z.B. mit dem kulturell und wirtschaftlich kontinuierlich gewachsenen Rheinland ist das neu hinzugewonnene
Berliner Umland auch auf Jahre hinaus noch kulturpolitisches Entwicklungsland in
Bezug auf privaten Kunsterwerb. Der Hauptstadteffekt und der entsprechende Zuzug wichtiger Interessengruppen kommen erst langsam zum Tragen und können den jahrzehntelangen Wegzug vorerst nicht kompensieren.

- Im Verhältnis zum Bundesdurchschnitt eines Galerienumsatzes von 330 bis 350.000,--Euro im Jahr liegt Berlin voraussichtlich mehr als 50 % unter diesem Durchschnitt, wie der Landesverband Berliner Galerien mit seiner aktuellen Untersuchung nachzuweisen glaubt.

- Die stagnierende flankierende Unterstützung seitens der Berliner Kulturpolitik – z.B. sind die Ankaufsetats der Berliner Museen auf Null gesetzt – verstärkt die wirtschaftliche Standortproblematik. Lottomittel z.B. stehen nur für Direktkäufe beim Künstler zur Verfügung.

- Im Vergleich zu anderen Bundesländern (z.B. Hessen, Baden-Württemberg und vor allem Nordrhein-Westfalen) ist Berlin beim Thema Existenzförderprogramme, jedoch besonders beim Thema nationale/internationale Messeförderung inzwischen eindeutig im Wettbewerb benachteiligt. Nordrhein-Westfalen hat in den vergangenen drei Jahren annähernd eine Million Euro in verschiedene Förderprogramme investiert.

- Es existieren erkennbar keine weitergehenden Konzepte zum Aufbau und zur Stärkung des Wirtschaftssegments „Kunstmarkt Berlin“, die z.B. die Ansiedlung von Dependancen renommierter international arbeitender Galerien durch nachhaltige Standortpolitik befördern.


Dennoch sind nach Auffassung des Landesverbandes Berliner Galerien die Voraussetzungen für den Aufbau und die Installierung eines Segments „Kunstmarkt Berlin“ – antizyklische Wirtschaftsfördernde Aktivitäten vorausgesetzt – so günstig wie nie!


- Der zahlenmäßig europaweit führende Galerienstandort Berlin, eine national wie international zunehmend renommiertere Künstlerschaft, eine stärker professionell agierende Galeristenszene und ein sich entwickelnder Kunstmessenplatz sind ein Juwel, dessen Strahlkraft zum Nutzen der Stadt stärker nach draußen getragen werden muss.

- Die Substanz der Berliner Kunst- und Galerienszene kann einen konkurrenzfähigen Auftritt gut bestehen. Berlin kann sich – neben der wachsenden Bedeutung als Film- und Medienstandort – auch als internationaler Kunst-Markt-Platz positionieren.


Voraussetzung hierfür sind nach Meinung des Landesverbandes Berliner Galerien in einem ersten Schritt gezielte, längerfristige Messeförderungskonzepte, die

- der Berliner Galerienszene den internationalen Markteintritt eröffnen bzw. erleichtern.

- die Wirtschaftskraft Berliner Galerien durch internationale Kundschaft stärken, die Schaffung eines Selbsttragenden Auslandmarktes für Berliner Galerien befördern und damit auch die genannten regionalen Standortnachteile kompensieren.

- das Stadtmarketing Berlin im Verbund mit der vitalen Berliner Kunst- und Galerienszene optimal vernetzen und die Öffentlichkeit für das Land Berlin und einen potentiellen „Kunstmarkt Berlin“ herstellen.

Konkret schlägt der Landesverband Berliner Galerien vor, in einer Modellphase den gezielten Auftritt Berliner Galerien auf den wichtigen Kunstmarktplätzen London (Europa) und New York (Übersee) längerfristig (5 Jahre) wirtschaftlich zu fördern.

Hauptziel der Förderung sollte Marketing und Werbung für den Kunstmarktstandort Berlin sein, d.h. die Stadt Berlin sollte sich im Verbund mit geförderten Galerien auch immer selbst präsentieren.

Der erforderliche Finanzbedarf liegt nach vergleichenden Informationen bei ca. 200.000,--Euro pro Messeförderung und Jahr. Auf 5 Jahre gerechnet bei zwei Messebeteiligungs-förderungen sind dies ca. zwei Millionen Euro. Als Start des Programms schlagen wir das Jahr 2004 vor. Die Kosten der Förderung ergeben sich im Einzelnen vor allem aus:

- Der Beteiligung von ca. 10 jurierten Galerien pro Messe und Jahr
(Übernahme von 50 % der Standkosten und Präsenz im Messekatalog).

- Landeseigener Messestand mit Personal (z.B. Dolmetscher) für das kulturelle Stadtmarketing.

- Gesonderter Web-Site-Auftritt (zweisprachig), angebunden beim Kultur- und Wirtschaftssenat oder Partner für Berlin.

- Eigenständige Katalogförderung für den Auftritt der beteiligten Galerien , zwei- bis dreisprachig.

- Presse-, Empfangs- und Repräsentationskosten, Kultur- und Wirtschaftssenat lädt ein zum „Länder-Abend“ vor Ort für alle Aussteller.

- Organisations- und Durchführungskosten der Gesamtabwicklung z.B. durch die Berliner Messe GmbH.

- Eine Anschubfinanzierung zur Akquisition der gedachten Messeorte London/New Yorck, Verhandlungen und Gespräche mit der dortigen Messeleitung, Partnerakquisition vor Ort etc. in Höhe von ca. 20.000 Euro.

Der Landesverband Berliner Galerien glaubt, dass diese Zielgerichtete Mittelstandförderung maßgeblich zum erfolgreichen Aufbau des Standortfaktors „Kunstmarkt Berlin“ beitragen kann und sich bei den Potenzialen dieses landeseigenen Marktes die Förderung nicht als Einbahnstraße wirtschaftlicher Förderung erweisen wird.
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