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Erfolgreiche Bilanz für die europäische Kulturhauptstadt Weimar

1999 war die thüringische nur 62.000 Einwohner zählende Stadt Weimar die Kulturhauptstadt Europas und damit die bisher kleinste überhaupt. Jetzt wurde die positive Bilanz dieses Jahres gezogen. Fast sieben Millionen Besucher aus aller Welt kamen in die Stadt der Klassik, um auf den Spuren von Goethe, Schiller, Herder und Wieland zu wandern, aber auch um das bei Weimar gelegene KZ Buchenwald aufzusuchen.

Über 1.000 Veranstaltungen wie Tanz, Theater, Konzerte, Ausstellungen und Volksfeste wurden den Gästen geboten. Insgesamt stand dafür ein Budget in Höhe von 61 Millionen Mark zur Verfügung, das allerdings um rund 13 Millionen überschritten wurde, und dennoch nur einen Bruchteil des Etats der Vorgängerhauptstadt Kopenhagen ausmachte. Zur Vorbereitung waren in den letzten Jahren mehr als 1,3 Milliarden Mark an öffentlichen und privaten Geldern in die Sanierung der maroden Infrastruktur und der Kulturbauten Weimars gesteckt worden, das damit einen großen Vorsprung gegenüber anderen Thüringer Städten besitzt.

Den besten Besuch konnten mit über 300.000 bzw. mit jeweils rund 120.000 Interessierten die Ausstellung "Aufstieg und Fall der Moderne" und das originale sowie das kopierte Gartenhaus Goethes an der Ilm verzeichnen. Nebenbei bemerkt war Weimar die letzte Stadt, die den Titel "Kulturhauptstadt" alleine trug. Künftig soll es immer mehrere europäische Städte mit diesem Titel geben, so z.B. neun für das Jahr 2000.

www.weimar.de

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