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Twist und sein ‘Buddy System’


Works of McGee at the Deitch Projects, courtesy Deitch Projects and the artist

Seit den 80er Jahren sprüht Barry McGee Farben auf San Franciscos Mauern und wurde dadurch zu einem der meist verehrten Graffiti Urban-Art Künstler dieses Jahrhunderts (und notabene des letzten Jahrhunderts). 1966 in Kalifornien geboren wuchs McGee auf wie viele andere junge Leute. Er hörte Punk-Rock Musik, fuhr Skateboard und markierte natürlich die Straßen und Wände mit seinem Tag in Form von Throw-ups (farbige Konturschrift) und Bombs (verschiedene farbige Schriftarten). Während viele der Graffitikünstler durchfielen und in der Anonymität blieben, kam Mc Gee nach oben und wurde durch seinen Stil, seiner Technik und Imanigation bekannt. Mit dem Hintergrund und der Bildung, die er in dem San Francisco Art Institute erhielt, bekam Barry McGee - auch bekannt als Twist - Ansehen auf der Straße und, wie es sich für einen ‚shooting star’ gehört, expandierte bis hinein zu Kunstinstitutionen, Galerien und Museen. Anfangs stand er der Aufmerksamkeit der sogenannten Kunstwelt noch ablehnend gegenüber, erreichte dann aber trotzdem die Position eines Kulthelden. Nach Jahren der Vergötterung auf den Straßen San Franciscos kann er nun in Galerien und an den Wänden von Museen weltweit gefunden werden. Mit Ausstellungen im Walker Art Center in Minneapolis, San Francisco Museum of Modern Art, UCLA/Hammer Museum in Los Angeles, der East London's Modern Art Inc gallery in London, Fondazione Prada in Mailand, und den Biennalen in Liverpool sowie Venedig – um nur einige Einzel- und Gruppenausstellungen zu nennen – ist seine Karriere als eine der wichtigsten in der Modernen Urban Art zu sehen.


Another work of McGee at the Deitch Projects, courtesy Deitch Projects and the artist

Mit wachsenden Interesse haben Verleger von Design und Kunstbüchern Artikel über McGee veröffentlicht. Die Augen der Kunstwelt sollten aber auf die zukünftige Arbeit von McGee gerichtet sein. Mit seinem originären Straßenstil und der respektlosen Art, Männer als dekadente schwache Personen zu portraitieren, ging McGee den Weg von einer Street-Kultfigur zum gewachsenen und erwachsenen Künstler mit einem Arbeitsstil, der in der nächsten Zeit nicht in Vergessenheit geraten wird.
Die Arbeiten von McGee, repräsentieren in seinen eigenen Worten “die Überladung der Sinne, die man verspürt, wenn man irgendeine der Straßen unserer feinen amerikanischen Städten herunterläuft ... urbane Missstände, Überstimulierung, Frustration, Abhängigkeit und den Versuch den Kopf bei all dem Werbedauerfeuer freizuhalten.“ Jede Installation, jedes Werkstück zeigt die menschliche Schwäche, die Zerbrechlichkeit und den Verfall in einem großartigen und originalen Entwurf. Die McGee Figuren sind das durchgängige Sujet in seinen Ausstellungen. Noch im Januar 2004 kann man seine Kunst in der Gallery Paule Anglim, San Francisco sehen.

"I always like that quality of it—the artist actually being there in the space. You could see someone's show, and then it could be in Berlin the next month and it's the same show, but the artist may have never even been there. But I like that personal touch where it's a lot like graffiti."—Barry McGee (and that’s how he works).

www.gallerypauleanglim.com/current.html

Text: Guillermo Rivero
E-mail: guillermo@artfacts.net
Übersetzung: Artfacts.Net
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