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Neuer Ausstellungsort: Doppelfeier für das neue Museum für Fotografie von Berlin


There was still the Berlin Wall at Brandenburg Gate (c)Helmut Newton

Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Helmut Newton Stiftung haben am 4. Juni 2004 die offizielle Eröffnung des neuen Zentrums der Staatlichen Museen zu Berlin - Museum für Fotografie - gefeiert. Das Museum möchte eine Plattform für unkonventionelle Fotografen und fotografische Installationen, als auch einen Arbeitsraum für Künstler und Forscher werden. Das Museum befindet sich auf dem ehemaligen Landwehr-Kasino, Jebenstrasse 2, am Zoologischen Garten in Berlin.
Es ist eine doppelte Feier für den Museumsdirektor Dr. Lugder Derenthel, der ebenfalls die zwei Helmut Newton Ausstellungen des Kurators Dr. Matthias Harder eingeweiht hat.
Das Kunsterbe Newtons bildet eine ständige Ausstellung im Erdgeschoss und in der ersten Etage. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz wird in Zukunft die letzten zwei Etagen für bestimmte fotografische Ausstellungen benutzen.
Der Künstler ist bekannt für seine Porträts, die exklusiven Welten von privilegierten Menschen aus der Kunst, Kino, Politik und Mode darstellen.
Das Publikum wird von den kontroversen Big Nudes begrüßt, die von der national-sozialistischen Propaganda inspiriert wurden. Wer diese erste Konfrontierung überwindet, kann die zwei subtilen und intimen Ausstellungen der oberen Etagen erreichen, die sich in zwei verschiedenen Themen gliedern - Sex & Landscapes und Us and Them. Die Retrospektive besteht aus 200 Bilder, einige werden zum ersten Mal ausgestellt.
Us & Them zeigt Bilder von Newtons Privatleben des Ehepaars und von seinem Freundeskreis -Bilder aus 50 Jahren Zusammenarbeit und Zusammenleben.
Das June Newton (Alice Springs) Bild, wo Helmut Newton auf seinem Sterbebett liegt, ist ebenso sehr beeindruckend.
Sex and Landscapes betont den Umfang der Fotografie Newtons - eine mythische Umgebung, begleitet von mondänen nackten Frauen die eine erzählerische Landschaft präsentieren. Im Laufe seines Lebens wollte Newton das Erbe des Ehepaars (1000 Werken) an seiner Heimatstadt Berlin abgeben und an der Renovierung des Ausstellungsortes teilnehmen.
Berlin kann stolz sein, Newtons Lebenswerk - welches die Fotografie und das Bild der Frau revolutioniert hat - im Museum für Fotografie zeigen zu dürfen.

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