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Cézanne Ausstellung in Wien

Vom 20. Januar bis zum 25. April findet im Wiener Kunstforum die große Ausstellung "Paul Cézanne: Vollendet - Unvollendet" statt. Das Besondere daran: Es wird ein Großteil der "unvollendeten" Gemälde des "Vaters der Moderne" gezeigt, und das weltweit zum ersten Mal. Auf diese Art wird es möglich, den Schaffensprozeß des impressionistischen Künstlers in allen Phasen seines Werkes nachzuvollziehen.

Cézannes unvollendete Werke sind keine Studien oder Entwürfe. Oft hat er seine Arbeit an einzelnen Bildern unterbrochen und später wieder aufgenommen. An manchen Werken scheint die Leinwand durch. Teile des Gemäldes sind nur angelegt worden. Daneben gibt es aber auch Stellen, die er mehrfach übermalt hat. Cézannes Bilder sind oftmals Kompositionen von miteinander verwobenen Farbflächen. Der Leitsatz seiner Arbeit, daß Kunst eine Harmonie parallel zur Natur sei, führt in geradliniger Entwicklung zur Abstraktion. Cézanne baut ein Bildgerüst auf, das er mit geometrischen Bauformen füllt. Er setzt seine Bauelemente nebeneinander und läßt Leerstellen dazwischen.

Unter den ausgestellten Objekten finden sich 80 Gemälde, rund 30 Aquarelle und Zeichnungen, deren Leihgeber Museen und Privatsammlungen aus aller Welt sind. Im Mittelpunkt stehen Figurenbilder, Portraits, Stilleben und Landschaften des französischen Meisters. Insgesamt haben die Ausstellungsobjekte den beachtlichen Schätzwert von mehr als fünf Milliarden Mark. Zur Ausstellung, die anschließend auch im Kunsthaus Zürich gezeigt wird, ist ein Katalog erschienen.

Kunstforum Wien, Freyung 8, A-1010 Wien.
Informationen unter Tel. Nr. 0043-1-711 91 55 736.
Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr, mittwochs 10 bis 21 Uhr.

www.cezanne.at

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