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Kandinsky-Klee-Meisterhaus in Dessau restauriert

Am 4. Februar soll das Kandinsky-Klee-Meisterhaus in Dessau nach seiner 2,5 Millionen Mark teuren Sanierung wieder eröffnet werden. Das Gebäude ist das zweite renovierte von drei Meisterhäusern, die 1926 von Walter Gropius errichtet wurden, um den am Bauhaus tätigen Meistern ein Wohnen in der Nähe ihrer Wirkungsstätte zu ermöglichen. Im ersten bereits restaurierten Haus lebte Lyonel Feiniger, während Paul Klee und Wassily Kandinsky das andere Haus nutzten. Der von Oskar Schlemmer bewohnte Bau harrt noch der Wiederherstellung. Das Einzelhaus, das Walter Gropius für sich selbst errichtete, wurde als einziges der Anlage kriegszerstört.

Die erst 1976 unter Denkmalschutz gestellten Meisterhäuser und das Bauhaus-Gebäude sind seit 1996 als Weltkulturgut der UNESCO registriert. Das Feiniger-Haus, in dem sich heute das Kurt-Weill-Zentrum befindet, wurde bereits 1992 instandgesetzt. 1998 begannen die Sanierungsarbeiten am Kandinsky-Klee-Haus, das für Ausstellungen mit Werken und Dokumenten dieser beiden Künstler genutzt werden soll. Für die angefallenen bzw. noch zu erwartenden Restaurierungskosten der Gebäude konnten als Sponsoren der Essener Baukonzern Hochtief bzw. die Wüstenrot-Stiftung gewonnen werden.

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