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ARCO´05 BRINGT MEXIKANISCHE KUNST NACH MADRID


ARCO´05

Das künstlerische Jahr 2005 beginnt am 27. 1. mit der St. Art in Strassburg und der Arte Feria in Bologna. Das erste wirklich große Happening des Jahres allerdings erwartet Sammler aus aller Welt in Madrid: hier findet vom 10. bis zum 14. Februar die ARCO'05 statt.
Zur 24. Ausgabe der ARCO werden dieses Jahr 290 Galerien aus 35 Ländern erwartet. Die meisten der insgesamt 230 Aussteller stammen aus Europa und insbesondere aus Deutschland (28), Frankreich (18) sowie Portugal und Italien mit jeweils 15 Ausstellern. Amerika - vor allem Lateinamerika - bleibt jedoch trotz der relativ geringen Anzahl an Teilnehmern präsent. Neben zahlreichen mexikanischen Galerien werden auch Argentinien, Chile, Puerto Rico, Cuba, Costa Rica, Peru und Brasilien auf der Messe vertreten sein. Nordamerika seinerseits wird von 23 Ständen aus den USA und 9 kanadischen Ausstellern repräsentiert.
Zum ersten Mal in der Geschichte der ARCO ist dieses Jahr ein südamerikanisches Land Ehrengast der ARCO: Mexiko. Das von Carlos Ashida und Julian Zugazagoitia zusammengestellte Programm sieht vor, Kunstsammlern ein übergreifendes Panorama zeitgenössischer mexikanischer Kunst zu bieten: von den bekanntesten Namen wie der surrealistischen Malerin Leonora Carrington, Alfredo Castañeda, oder Pedro Coronel bis zu Künstlern, die mit der Rupturistas in Verbindung gebracht werden, so zum Beispiel Manuel Felguérez und Fernando Garcia Ponce oder bis hin zu Arbeiten mit neuen Medien, wie den Videos der Serie Animales Vitales von Claudia Fernández, wird die gesamte zeitgenössische Kunstszene vertreten sein. Dieser Überblick wird durch 17 von den Kuratoren ausgewählten Galerien geboten, die jeweils verschiedene Momente der mexikanischen Kunstgeschichte repräsentieren: die Auswahl geht vom historischen Arte Mexicano und den Juan Martin Galerien bis hin zu heutigen Projekten wie der Nina Menocal Galerie. Parallel zur Ausstellung der ARCO werden in verschiedenen Institutionen Madrids ebenfalls Ausstellungen zeitgenössischer mexikanischer Kunst zu sehen sein.
Um ein wirklich multidisziplinäres Treffen zu schaffen, basiert das künstlerische Programm der ARCO auf verschiedenen Projekten. Arco Latino und 2OSLO5 zum Beispiel wurden, um der ARCO ein Sample heutiger künstlerischer Entwicklungen aus Lateinamerika und aus Norwegen einzubringen, geographisch konzipiert. Project Rooms, The Black Box@Arco und New Territories wiederum sind drei Projekte, die sich ergänzen. Allen ist es gemeinsam, auf die innovativsten Ausdrucksweisen zeitgenössischer Kunst orientiert zu sein, dies sowohl bezüglich der Thematik als auch der Ausdrucksform der Arbeiten. Project Room definiert sich als Ort des Experiments par excellence - sowohl für etablierte als auch für junge, aufstrebende Künstler. Hier werden Arbeiten von 32 Künstlern aus insgesamt 11 Ländern gezeigt. The Black Box@Arco verschreibt sich künstlerischem Schaffen mit Hilfe neuer Technologien. New Territories seinerseits ist ein Projekt, das schon während der letzten Jahre stattgefunden hat, wenn auch unter anderem Namen. Wiederholt wird New Territories im Geiste der "Erforschung und Verbreitung der innovativsten jungen Kunst, die heutzutage in den verschiedenen internationalen Kunstszenen geschaffen wird".
Einen Gegensatz zu den vorherigen Projekten bildet Painting Only, eine von Brian Müller, dem Direktor des Contemporary Magazine zusammengestellte Ausstellung. Das Projekt ist in Kollaboration mit vier auf Malerei spezialisierten Londoner Galerien entstanden: Rove, Houldsworth Gallery, Program und Domebaal.

Texte: Paula Januario
Übersetzung: Anne Krier

www.arco.ifema.es

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