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Peking bald Pflichttermin vor Basel?


Jörg Immendorff bei WHITE SPACE BEIJING

Am 2. Mai öffnet zum zweiten Mal die China International Exposition 2005 (CIGE) ihre Tore im Pekinger Messezentrum des Chinesischen World Trade Centers. Mussten die Besucher im letzten Jahr ausländische und international agierende Galerien eher mit der Lupe suchen, nehmen diesmal neben 27 Pekinger und Shanghaier Händlern zahlreiche Galerien aus dem Westen und den USA teil. Mit ingesamt 85 Galerien scheint sich die CIGE somit bereits in der zweiten Runde als die angesagte Messe für Zeitgenössische Kunst in Ostasien zu profilieren.

Neben der Gagosian Gallery beteiligt sich die Jack Tilton Gallery, New York; Alexander Ochs kommt aus Berlin und präsentiert sich ebenso wie Lothar Albrecht, Frankfurt/M. auch mit seiner Pekinger Branch Galerie. Aus Köln reisen Barbara Grässlin und Christian Nagel an, neben Krinzinger, Wien, nimmt Lukas Leitner aus Österreich teil, aus Hongkong kommt Johnson Chan mit Hanart TZ; Tokio ist unter anderem mit Koyanagi vertreten während die koreanischen Galerien von BHAK angeführt werden. Auch Zeitschriften und neue Medien sind gut vertreten, denn neben arts.tom.com oder der in Shanghai erscheinenden Art China sind auch ´Art + Auction´, das Londoner ‚Art Newspaper' sowie Marek Claassen, Berlin, mit artfacts.net präsent.




Bundeskanzler Gerhard Schröder bei WHITE SPACE BEIJING on the occasion of the exhibition ´24 Living Artists in China´
Alexander Ochs: "Auch die Ausstellungsprogramme der Pekinger Galerien profilieren und internationalisieren sich in hierzulande nicht gekanntem Tempo. Wir selbst stellen bis zur Messe Jörg Immendorff aus und eröffnen am 3. Mai ‚The Languages of Nature' mit Franz Gertsch und Fang Lijun in unserer Galerie in Dashanzi."

Zeitgleich zur Messe findet das ‚2. Dashanzi Art Festival' in den alten Fabrikhallen im Pekinger Nordosten statt. Im letzten Jahr erreichte das Festival 80.000 Besucher und freilich musste der Dashanzi Art District damals noch ums Überleben kämpfen. Dies scheint Vergangenheit: die Akteure des Festivals, darunter zahlreiche an der Messe beteiligte Galerien, bieten über hundert unterschiedliche Ausstellungen, Konzerte und Lectures an; ein Busshuttle bringt die Messebesucher ins Galerienviertel.

Alexander Ochs: "Weitere im letzten Jahr gefundene Synergien werden sichtbar. Im Dezember 2004 hat Bundeskanzler Gerhard Schröder in meiner Galerie dem Präsidenten der Pekinger Zentralakademie (CAFA) ein Gemälde von A.R. Penck für deren Sammlung überreicht. Jetzt lädt die Akademie gemeinsam mit uns die Berliner Sammlerin Erika Hoffmann-Koenige nach Peking ein. Erika wird vor Studenten und interessiertem Publikum über ihre Sammlung sprechen. Anfang Mai besucht der Freundeskreis der Kunstakademie München Dashanzi, Mitte Mai folgt dann Karlheinz Essl, Museum Kloster Neuburg, unserer Einladung und wird an der Akademie sein Museumskonzept vorstellen. Ich hoffe, dass Peking im Mai in Zukunft Pflichttermin in Asien wird, wie Basel für den Westen im Juni."

Text: Nadine Dinter

www.cige-bj.com

(5.4.2005)

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