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ARCO '06


ARCO

Am vergangenen Dienstag dem 7. Februar nahmen wir, zusammen mit einigen Sammlern und sehr wenigen Medienvertretern an der Eröffnung der 1. Ausgabe der Art Madrid teil, andere nutzten bereits, so schien es, die Stunden des Aufbaus der ARCO, um ihre ersten Akquisitionen zu machen. (Man muss berücksichtigen, dass eine große Anzahl von Museen und öffentlichen Sammlungen gestern ihre Stände im gleichen Pavillon wie die Galerien aufbauten.) Knapp drei Stunden bevor die Türen für Fachleute geöffnet wurden, konnte man schon einige rote Punkte entdecken – die sich im Verlaufe der Zeit wie von selbst multiplizierten. Nicht anders begann die Messe für Thaddaeus Ropac, der aus dem Lager eine neue Skulptur von Tony Cragg herausholen musste - sein erster Verkauf. Genau so schnell verkauften sich die Werke von SEO und Bisky am Stand des deutschen Galeristen Michael Schulz, wie auch die Arbeiten von Alicia Martín, Rosa Brun und der jungen Künstlerin Ruth Gómez am Stand von Oliva Arauna. Währenddessen musste man an den Ständen der ebenfalls in Madrid ansässigen Helga de Alvear und Juana de Aizpuru fast Wartenummern ziehen, um mit den Galeristen sprechen zu dürfen.



Fúcares - work by Candida Höfer



Fast 300 internationale Galerien, mit insgesamt 3000 Künstlern von allen Kontinenten, eröffneten gestern die 25. Ausgabe der ARCO. Obwohl der Eintritt nur für Fachpublikum geöffnet war, waren die Gänge erstaunlicherweise überfüllt. Dies schuf ein geradezu festliches Ambiente. Zusammen mit der gewohnten Anwesenheit von spanischen und portugiesischen Sammlern, fanden sich gestern eine erstaunliche Anzahl von Deutschen, Österreichern, Franzosen und Nordamerikanern auf der Messe ein.

Es war jedoch die Anwesenheit von zahlreichen spanischen Sammlern, unter denen auch Manolo Escobar nicht fehlen durfte, die die eingeladenen Galerien am meiste erfreute. "Jedes Mal kaufen sie mehr und sind besser vorbereitet", sagten mir die Direktoren von Joan Prats. Und was noch wichtiger ist, die Sammler haben ein beträchtliches Interesse an internationalen Künstlern, wie Cristina Guerra und die Direktoren von Haunch of Venison übereinstimmend konstatierten.



Michael Schultz - works by SEO and N. Bisky

Ohne an die Hysterie unter den Sammlern heranzureichen, welche man auf den letzten Ausgaben der Art Basel und deren Filiale in Miami erleben durfte, kann man für diese 25. Ausgabe der Messe anhand der gezeigten Qualität der Werke und der bereits abgeschlossenen Verkäufe schon jetzt einen Erfolg voraussagen. Es ist eine Messe mit einer sehr guten Mischung. Neben sehr interessanten spanischen Künstlern gebe es ferner eine große Auswahl an internationalen Künstlern, kommentierte der deutsche Michael Schulz die Messe. „Obwohl es unmöglich erscheint, jede Ausgabe übertrifft das Niveau der vorangegangenen“ (Joan Prats).“Absolut fantastisch“, fasste Yvon Lambert zusammen.

Text: Raúl Martínez Fernández
Übersetzung: Tobias Hilger

www.arco.ifema.es

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