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ViennaFair 06:


Hans Knoll (Galerie Knoll), Anna Netcheporuk (ART MOSCOW)

Die zweite Auflage der ViennaFair war im Vorfeld ein wenig Umstritten. Ein neues Organistions management, so glaubte einige Beobachter der Szene, müsste wieder bei Null anfangen.

Die Befürchtungen haben sich nicht erfüllt. Bis auf die Enge der Gänge wurde wenig bemängelt. Die Organisation war vorbildlich, obwohl man sich ein wenig mehr Kunstweltnähe von den Verantwortlichen gewünscht hätte.




vienna fair 2006


Die ViennaFair hat Ihre Attraktivität nicht nur durch die Stadt Wien, die sowohl Künstler als auch Sammler magnetisch anzieht, sondern ebenfalls durch die Entscheidung sich ein Markenzeichen durch die Nähe zu den östlichen Nachbarstaaten zu geben, erreicht.




Lukas Feichtner


So manche denken sofort an "verarmte" Künstler, aber nicht an gutbetuchte Sammler wie z.B. aus Budapest, Bratislava und Bukarest, die auch auf den westlichen Markt ihrer Leidenschaft frönen wollen.

Hans Knoll (Galerie Knoll), der den ungarischen Markt z.B. bereits 1988 für sich entdeckte und 1989 den ersten "westlichen" Galeriebetrieb eröffnete, beobachtet die große Akzeptanz nicht nur seiner aus Ungarn stammenden Sammler.




Ernst Hilger


Daneben entdeckt das Fachpublikum und die Käufer aus ganz Europa Wien als den Marktplatz für Kunst aus allen CEE-Länder. Für die Künstler ist diese Stadt zum Sprungbrett geworden und für die Viennafair könnte sich die Entscheidung - auch - auf den Osten zu setzen positiv auswirken.

Statements:

"Habe eher Interesse für Malerei und kleinere Formate erwartet, aber gerade die großformatigen Arbeitet von Claudia Rogge haben sehr viel Aufmerksamkeit erhalten."

Rüdiger Voss: Galerie Voss




Rüdiger Voss (li.) im Gespräch mit Artur Holweg (Artfacts.Net)


"Die Wiener Messe hat sich mit ihrer Konzentration auf die CEE (Central Eastern Europe) ein prägnantes Gesicht gegeben. Dieses Profil ist auf jeden Fall zukunftsträchtig. Das Interesse ist nicht nur auf Malerei fixiert; auch schwierige Position werden vom Publikum angenommen."

Lukas Feichtner: lukas feichtner galerie

"Quantensprung zum Vorjahr. Die Messe ist auf dem besten Weg. Wien bestätigt damit seinen Status als Drehscheibe zwischen Ost- und Westeuropa zu sein."

Ernst Hilger: Galerie Ernst Hilger

Text: Artur M. Holweg

www.viennafair.at

(7.4.2006)

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