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Chillida-Skulptur «Einheit» für das neue Kanzleramt: Ein Gegenstück zu Henry Moores «Large Two Forms

Berlin (AP)

Eine sechs Meter hohe abstrakte Eisenskulptur «Einheit» des spanischen Bildhauers Eduardo Chillida soll zum Blickfang des neuen Kanzleramtes in Berlin werden. Der 76-Jährige gehört zu den höchst bezahlten zeitgenössischen Künstlern. Bundeskanzler Gerhard Schröder und sein Kulturstaatsminister Michael Naumann besichtigten am Mittwoch gemeinsam mit Chillida die Baustelle des Ehrenhofes. Dort soll das an die Wiedervereinigung erinnernde Monumentalwerk voraussichtlich im Herbst aufgestellt werden.

Die Skulptur sei eine Schenkung des Münchener Ehepaares Rolf und Irene Becker, erklärte das Bundespresseamt, ohne Angabe des Preises. Nach Schätzungen von Kennern hat die Figur auf dem internationalen Kunstmarkt einen Wert von etwa zwei Millionen Mark.

Die Figur wird am Standort Berlin eine Art Gegenstück bilden zu der Monumentalbronze «Large Two Forms» des britischen Bildhauers Henry Moore, die vor dem alten Bundeskanzleramt in Bonn steht. Gegenwärtig befindet sich das für die Hauptstadt bestimmte Chillida-Werk noch im Atelier des Künstlers in Spanien. Nach Interpretation des Bundespresseamtes stellt die abstrakte Form zwei Hände dar, die sich nicht berühren. Sie symbolisierten die deutsche Wiedervereinigung.

© AP
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