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kunstKÖLN-Preis 2000: Thomas Bayrle (Foto)


Mit dem kunstKÖLN-Preis wird jährlich ein Künstler gewürdigt, in dessen Werk die Auseinandersetzung mit druckgraphischen Techniken oder mit dem Prinzip der Serialität eine besondere Rolle spielt. Thomas Bayrle (*1937) hat sich schon frühzeitig dem künstlerischen Siebdruck zugewandt, der im Kontext mit der amerikanischen Pop-Art seit den 60er Jahren die Druckgraphik bereichert hat.
Mit obsessiver Energie hat Thomas Bayrle in den letzten Jahrzehnten ein außerordentlich umfangreiches Oeuvre an Druckgraphiken produziert. Bekannt sind vor allem die aus unzähligen, kleinen rasterartigen Gebilden zusammengesetzten Motive.

Etwa die Konsum-Ikone Glücksklee: eine monumentale Glücksklee-Dose ist aus vielen piktogrammierten Gebilden derselben Marke zusammengesetzt. Thomas Bayrles Druckgraphik ist stets jung geblieben. Ironische Intellektualität und eine ebenso spielerische wie perfekte Beherrschung aller neuen Multiplikationsmedien zeichnen seine künstlerische Arbeit aus. Thomas Bayrle lehrt seit 1975 an der Städelschen Kunstakademie in Frankfurt am Main.

Der kunstKÖLN-Preis ist mit 20.000 DM dotiert und wurde gestern von Klaus Gerrit Friese, dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutscher Kunstverleger, und von der KölnMesse vergeben. Auf der kunstKÖLN ist ein Querschnitt aus dem druckgraphischen Oeuvre von Thomas Bayrle zu sehen.

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