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Deutsche Beutekunst-Liste jetzt zugänglich: www.LostArt.de

Im Anschluss an eine Gemeinsame Erklärung der Bundesländer und des Bundes hat die Bundesregierung ihr Bemühen um die Rückführung von Beutekunst jetzt konkretisiert.

Unter www.LostArt.de können Betroffene jetzt erstmals die so genannte Linzer-Liste einsehen und prüfen, ob dort Kunstwerke erfasst sind, die sie seit Jahren oder Jahrzehnten vermissen und suchen. Die Liste umfasst 2200 Kunstgegenstände, die ihren bis heute unbekannten Besitzern von den Nazis abgepresst worden waren.

Darüber hinaus können Museen oder Archive der Bundesländer diese Internet-Adresse nutzen, um im Bestand befindliche Kunstwerke mit einer "verdächtigten Provenienz" zu veröffentlichen. Die Prüfung der Archive in den Kommunen und Ländern auf Beutekunst führt in der Praxis angeblich zu zahlreichen Komplikationen: www.LostArt.de könnte schnell und einfach zur Klärung fragwürdiger Eigentumsverhältnisse beitragen - vorausgesetzt die städtischen und landeseigenen Archive folgen dem Appell und veröffentlichen "ihre fraglichen Objekte". Es bleibt indes abzuwarten, ob das sinnvolle Angebot des Bundes genutzt wird. Der richtige Anfang ist gemacht.

www.LostArt.de

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