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Preisabsprachen ganz oben

Die Staatsanwaltschaft in New York hat im Laufe der Ermittlungen gegen die Auktionshäuser Sotheby‘s und Christie‘s wegen möglicher unerlaubter Preisabsprachen offenbar Belege dafür gefunden, dass die Kommissionsgebühren beider Häuser auf höchster Ebene abgesprochen wurden. Die "New York Times" berichtet, dass sich nach Auskunft aus Justizkreisen die beiden Vorstandsvorsitzenden Alfred A. Taubman (Sotheby‘s) und Anthony Tennant (Christie‘s) Anfang der 90-er Jahre persönlich getroffen hätten, um über die Höhe jener Gebühren zu verhandeln, die Käufer und Verkäufer bei einer Auktion ans Auktionshaus zahlen müssen.
Gegen beide Kunsthäuser laufen neben den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen auch Sammelklagen hunderter von Kunden, die sich durch die mögliche Kartellbildung geschädigt fühlen. Sollten sie vor Gericht Recht bekommen, drohen Sotheby‘s und Christie‘s Entschädigungszahlungen in dreistelliger Millionenhöhe.

Quelle: New York Times. Weitere Informationen im NYT Archive.

www.nyt.com

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